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2025 12 DF Advent Afis

 

Adventsfeier 2025 im Deutschen Forum Bacău

Stimmungsvolle Gemeinschaft und vielfältiges Programm.

Am Sonntag, dem 7. Dezember 2025, fand die traditionelle Adventsfeier des Demokratischen Forums der Deutschen in Bacău im Centrul de Cultură „George Apostu“ statt. Die Veranstaltung brachte zahlreiche Mitglieder aus Bacău und Moinești sowie Vertreter verschiedener ethnischer Gemeinschaften der Region zusammen.

Zu den Ehrengästen zählten Stadtrat Ilie Bîrzu, Hainrich Brif (Vorsitzender der jüdischen Minderheit), Vasile Agop (armenische Minderheit), Dănuț Voicu und Petre Done (Vorsitzender bzw. Sekretär des Vereins „Cultul Eroilor“) sowie Silviu Niță als Vertreter der italienischen Minderheit und die künstlerische Beraterin der bacauer Philharmonie und des bacauer Forums Ozana Kalmuschi.

Den Beginn der Feier gestaltete die erst achtjährige Cezara Dumitru, Schülerin von Prof. Adelina Gozar, die mit einem Klavierstück und Weihnachtsliedern das Publikum beeindruckte. Im Anschluss begrüßten Mihaela Brunhuber, Vorsitzende des Zentrumforums Bacău, und Ovidiu Ungureanu, Direktor des Kulturzentrums „George Apostu“, die zahlreich erschienenen Gäste. Karl Britz, Vorsitzender des Forums Moinești, wurde eingeladen, persönliche Erinnerungen und Gedanken zur Adventszeit zu teilen. Er erzählte unter anderem aus seiner Zeit als Ministrant, in der er die Weihnachtskrippe in seiner Kirche bewachen musste.

Darauf folgte Irene Vaculik, die Adventsgedichte des vor kurzem verstorbenen Schriftstellers Iosif Bialy vortrug und damit einen stillen, berührenden Akzent setzte.

Während des Programms hatten auch die jüngsten Teilnehmer ihren eigenen Bereich: Unter Anleitung bastelten Kinder Weihnachtsschmuck und einen Adventskranz, der später zur feierlichen Atmosphäre beitrug.

Der musikalische Teil wurde von Sophia Brunhuber eröffnet, die mit großer Ausdruckskraft Joseph Haydns „Bind auf dein Haar“ interpretierte. Es folgten Schwester Ignatia und Schwester Carmen gemeinsam mit dem Chor „Sf. Maria Magdalena Postel“, die eine Reihe traditioneller Weihnachtslieder darboten.

Mihaela Brunhuber referierte über die Herkunft und Entwicklung der Weihnachtskrippe anhand einer kleinen Fotoausstellung mit Krippen aus aller Welt.

Im Anschluss entzündete Dominik Zumsande, der als Praktikant in der sozialen Einrichtung des Ordens in Schineni tätig ist, den von den Kindern gestalteten Adventskranz. Mihai Todașcă, Doru Sascău, mehrere Kinder aus dem Chor sowie die Geschwister Ava, Ania und Gloria Baraga führten das musikalische Programm fort und begleiteten die Gäste in den frühen Abend.

Zum Abschluss richtete Stadtrat Ilie Bîrzu einige warme Worte an die Gemeinschaft und würdigte das Engagement aller Beteiligten. Die Feier klang anschließend bei einer reich gedeckten Adventstafel in gemütlicher Atmosphäre aus. Ovidiu Ungureanu, der bis zum Ende der Veranstaltung anwesend war, schlug vor, künftig gemeinsame Kulturprojekte mit den Minderheiten und dem Kulturzentrum zu entwickeln.

Die Kinder erhielten für ihr Engagement Diplome und ein kleines Nikolaussäckchen. Die Gäste nahmen zum Abschied einen Wandkalender mit Blumenfotografien des Künstlers Toni Pal mit.

Da die Adventsfeier außergewöhnlich gut besucht war, mussten kurzfristig zusätzliche Stühle bereitgestellt werden – ein Zeichen für das wachsende Interesse und den starken Zusammenhalt innerhalb der Forumsmitglieder.

Bilder von der Veranstaltung:

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Bilder vom Journalisten Petru Done

 

Videos von der Veranstaltung

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https://www.youtube.com/playlist?list=PL9Drg0HLHnD7zh85dLnr4nYBj9Fx9vHre

Medienberichte über die Veranstaltung:

Allgemeine Deutsche Zeitung 00.12.2025

Petru Done in folgenden Publikationen:

https://www.facebook.com/petru.done

https://uzpr.ro/

https://www.litoralpress.ro/

 

 

2025 DF 35 Jahre Afis 1000

 

35 Jahre FDG Bacău: Kultur, Netzwerk, Verlässlichkeit

Bacău, 25. Oktober 2025. Das Demokratische Forum der Deutschen in Bacău hat sein 35-jähriges Bestehen im Restaurant Decebal in Bacău gefeiert. Gedichtvorträge, Musik, Tanz und eine Foto-Retrospektive rahmten den Rückblick auf die Geschichte des Forums.

Die Vorsitzende des Forums Bacău, Mihaela Brunhuber, und Carmen Cobliș, Geschäftsführerin des Regionalforums Altreich, begrüßten die Mitglieder und Gäste.

Unter den Gästen waren unter anderem Stadtrat Ilie Bîrzu, Hainrich Brif (Jüdische Gemeinde Bacău), Vasile Agop (Union der Armenier, Bacău), Doru Tănase (Europäischer Roma-Verband), Dănuț Voicu und Petru Done („Cultul Eroilor“), Alfred Geib (FDG Buhuși), die Familie Buchholzer (Vertreter der Deutschen in Onești), Karl Britz (Vertreter der Deutschen in Moinești) sowie die Pianistin Ozana Calmușchi und viele Mitwirkende, die das Bacăuer Forum seit Jahren begleiten.

Den historischen Abriss über das älteste Forum der Region Altreich nach dem Forum in Bukarest gab der frühere Vorsitzende Mihai Marinel Todașcă, der das Forum fast 15 Jahre leitete. Er erinnerte an die Gründung im Oktober 1990 durch Paul Kappel, Eduard Wagner, Herta Weissmann, Viorica Reichert und Friedrich Martin Peck, an den Anschluss an das Regionalforum Altreich sowie an die Eintragung als Verein im Jahr 2002 (Gründungsmitglieder: Friedrich Martin Peck, Gertrud Susanna Cinca, Marinel Mihai Todașcă). Ein Meilenstein war 2003 der Bezug eigener Räume in einem kleinen Apartment in Bacău. Zudem erinnerte er an die Anfänge der Musikgruppe „Die Zwei“ mit seinem Forumskollegen Nicu Stroi.

Mihaela Brunhuber ergänzte den Vortrag mit aktuellen Entwicklungen im Forum, und Carmen Cobliș referierte über das Regionalforum Altreich.

Ein eigenes Kapitel widmete die Feier der Musikformation „Die Zwei“. Der verstorbene Nicolae Melnic Stroi prägte das Ensemble, gemeinsam mit Mihai Todașcă, später mit Doru Săscău und Cristina Stroi-Melnic. Das Jubiläum erinnerte an ihn und an weitere verstorbene Weggefährten: Waldemar Weissmann, Mihai Rusu, Iosef Bialy, Elsa Schmidt, Anca Bulea und Eduard Melnic. Eine Fotowand zeigte Stationen der vergangenen Jahrzehnte. Umfassendes Video- und Fotomaterial ist auf www.forumbacau.ro dokumentiert.

Den kulturellen Teil gestalteten junge und bewährte Partner. Cristina Armean, Alina Andron und ihre Viertklässler der deutschsprachigen Abteilung des CN „Liviu Rebreanu“ aus Bistrița eröffneten mit einem Blockflötenmoment und sächsischen Tänzen. Der Chor Edelweiss aus Piatra Neamț unter Leitung von Dan Rudy Matzner setzte chorische Akzente. Die Tanzgruppe Sonnenschein vom Lyzeum „Spiru Haret“ aus Moinești unter der Leitung von Alina Popa begeisterte mit neuen Tanznummern. Eva und Dora Gavril vom Kunstkolleg „George Apostu“ spielten Klavier und sangen gemeinsam. Ava und Ania Baraga überraschten mit Gedichtvorträgen.

Todașcăs Rückblick zeichnete die Entwicklung vom kleinen Treffpunkt zur offenen Plattform nach: Deutschkurse und Jugendcamps, Buchpräsentationen, zwei Oktoberfest-Ausgaben, Ausstellungen, Weihnachtskonzerte, Theaterabende, regelmäßige Beteiligung an den „Tagen der Minderheiten“. Partnerschaften mit Steluța Mihalcea und der Schule „Nicu Enea“, mit der Leonhardt-Stiftung unter Leitung von Cristina Baraga, mit Simona Baicu, die unter anderem die Formation Ringelreihn gründete und den Verein Reverence betreute, mit dem Kunstkolleg „George Apostu“, wo Daniela Silvia Bîrzu viele Jahre als Direktorin die Zusammenarbeit vorantrieb, mit dem Geschichtsmuseum, der Bezirksbibliothek sowie den anderen Minderheiten aus Bacău.

„Mit 35 Jahren ist ein Mensch jung, für eine Organisation wie das Forum sind 35 Jahre eine sehr lange und gute Erfahrung“, sagte Mihaela Brunhuber. Zum Abschluss initiierten die jugendlichen Tänzer aus Moinești eine Hora, in die sich auch Gäste und Vertreter der Minderheiten einreihten. Die Hora, Symbol der rumänischen Kultur, wurde zum sichtbaren Band der vielfältigen rumänischen Nation mit ihren Minderheiten.

Die Feier zeigte die Stärke des Netzwerks: eine Minderheit, die sichtbar bleibt, weil sie zuverlässig arbeitet, kooperiert und Nachwuchs einbindet.

Übersetzung in Rumänische:

35 de ani FDG Bacău: cultură, rețea, încredere

Bacău, 25 octombrie 2025. Forumul Democrat al Germanilor din Bacău și-a sărbătorit cei 35 de ani la restaurantul Decebal din Bacău. Recitaluri de poezie, muzică, dans și o retrospectivă foto au însoțit privirea asupra istoriei forumului.

Președinta FDG Bacău, Mihaela Brunhuber, și Carmen Cobliș, directoarea executivă a Forumului Regional Altreich, i-au salutat pe membri și invitați. Printre participanți s-au numărat, între alții, consilierul local Ilie Bîrzu, Hainrich Brif (Comunitatea Evreiască Bacău), Vasile Agop (Uniunea Armenilor, Bacău), Doru Tănase (Asociația Europeană a Romilor), Dănuț Voicu și Petru Done („Cultul Eroilor”), Alfred Geib (FDG Buhuși), familia Buchholzer (reprezentanți ai germanilor din Onești), Karl Britz (reprezentant al germanilor din Moinești), precum și pianista Ozana Calmușchi și numeroși colaboratori care însoțesc de ani buni forumul băcăuan.

Prezentarea istorică despre cel mai vechi forum din Regiunea Altreich, după cel din București, a fost susținută de fostul președinte Mihai Marinel Todașcă, care a condus organizația aproape 15 ani. El a amintit de înființarea din octombrie 1990 de către Paul Kappel, Eduard Wagner, Herta Weissmann, Viorica Reichert și Friedrich Martin Peck, de afilierea la Forumul Regional Altreich, precum și de înregistrarea ca asociație în 2002 (membri fondatori: Friedrich Martin Peck, Gertrud Susanna Cinca, Marinel Mihai Todașcă). Un moment de referință a fost anul 2003, când forumul a primit propriul sediu într-un mic apartament din Bacău. Tot el a evocat începuturile formației „Die Zwei”, alături de colegul său de forum, Nicu Stroi.

Mihaela Brunhuber a completat prezentarea cu evoluții recente din activitatea forumului, iar Carmen Cobliș a vorbit despre Forumul Regional Altreich.

Un capitol aparte a fost dedicat formației „Die Zwei”. Între timp dispărutul Nicolae Melnic Stroi a marcat identitatea ansamblului, mai întâi împreună cu Mihai Todașcă, apoi cu Doru Săscău și Cristina Stroi-Melnic. Jubileul i-a pomenit pe el și pe alți camarazi dispăruți: Waldemar Weissmann, Mihai Rusu, Iosef Bialy, Elsa Schmidt, Anca Bulea și Eduard Melnic. Un panou foto a prezentat etape ale ultimelor decenii; material video și foto amplu este documentat pe www.forumbacau.ro

 

Bilder von der Veranstaltung:

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Bilder vom Journalisten Petru Done

https://photos.app.goo.gl/UKmBesPLrYRLbG8c6

Videos von der Veranstaltung

Link zum Kanal auf Youtube:

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Medienberichte über die Veranstaltung:

Allgemeine Deutsche Zeitung 29.10.2025

35 Jahre Forum Bacau ADZ

Petru Done in folgenden Publikationen:

https://www.facebook.com/petru.done

https://uzpr.ro/28/10/2025/forumul-democrat-al-germanilor-din-bacau-35-de-ani-de-cultura-prietenie-si-memorie-europeana-de-petru-done/

https://www.litoralpress.ro/cultura-educatie/forumul-democrat-al-germanilor-din-bacau-35-de-ani-de-cultura-prietenie-si-memorie-europeana-de-petru-done/

Petru Done - 35 Jahre Forum     35 Jahre Forum uzpr ro     35 Jahre Forum litoralpress ro 

 

Forumul Democrat al Germanilor din Bacău – 35 de ani de cultură, prietenie și memorie europeană

Forumul Democrat al Germanilor (FDG) din Bacău aniversează 35 de ani de activitate, perioadă în care comunitatea germană din oraș și din județ a rămas un reper al spiritului european, al disciplinei civice și al dialogului intercultural. Fondat în 1990, imediat după schimbările istorice care au redeschis calea libertății de asociere, Forumul a reunit foști membri ai vechilor comunități săsești și șvăbești, dar și numeroși prieteni ai culturii germane. Prin activități culturale, educative și caritabile, organizația a păstrat vie amintirea unei prezențe istorice care a modelat Bacăul de odinioară – de la meșteșugurile precise, până la rigoarea arhitecturală și la spiritul de ordine în viața comunității.

Evenimentul a fost marcat cu o reuniune la care au venit alături de membrii Forumului din Bacău, Onești, Moinești, Buhuși și din Piatra Neamț și reprezentanți ai altor minorități etnice: președinții Sucursalei Bacău a Uniunii Armenilor din România – Vasile Agop, Comunității Evreilor din Bacău – Hainrich Brif, Asociației Europene a Romilor pentru Progres și Promovare Interculturală, Bacău – Doru Tănase. Au venit și consilierul local Ilie Bîrzu, președintele Filialei Județene Cultul Eroilor – Dănuț Voicu, secretarul Filialei Bacău a Uniunii Ziariștilor Profesioniști din România – Petru Done și pianista și muzicologul Ozana Kalmuski-Zarea.

Programul a fost deschis de președinta Forumului băcăuan, Mihaela Brunhuber și de Carmen Cobliș, Director executiv al FDG Regiunea Extracarpatica și Bucovina. Despre principalele momente din istoria FDG Bacău a vorbit și Mihai Todașcă (fostul președinte al Forumului).

Programul a cuprins și interpretări muzicale și coregrafice germane, susținute de pianistul, compozitor și mediatorul cultural Doru Sascău, pianistele și solistele Eva și Dora Gavril și surorile Ava, Ania și Gloria Baraga, Duo-ul muzical „Die Zwei” (Doru Sascău și Mihai Todașcă) și Corul „Edelweis” din Piatra Neamț, Grupul de dans și muzică elevi de clasa a patra a Colegiului Național „Liviu Rebreanu” din Bistrița și Grupul de dans „Sonnenschein” din Moinești. La final, din program nu a lipsit nici hora românească, în care s-au prins majoritatea invitaților.

O prezență culturală permanentă

În decursul anilor, FDG Bacău a colaborat cu școlile din județ, cu Casa de Cultură, cu autoritățile locale și cu alte minorități naționale, organizând serate literare, concerte de Crăciun, expoziții tematice și întâlniri ale generațiilor. De asemenea, prin parteneriatele cu FDG din România și cu instituții culturale din Germania, a contribuit la consolidarea legăturilor spirituale și educaționale dintre Bacău și spațiul germanic.

Astăzi, la 35 de ani de existență, FDG Bacău rămâne un liant între trecut și prezent, între memoria comunității germane din Bacău și tinerii care descoperă în limba germană nu doar un instrument de comunicare, ci și o punte către valorile toleranței și respectului.

„Forumul nu este doar o asociație, ci o familie de oameni care cred în prietenie și în puterea culturii”, spun cei care i-au fost aproape de la început.

Aniversarea celor 35 de ani a fost, astfel, un prilej de recunoștință față de toți cei care, prin discreție și statornicie, au păstrat vie flacăra unei comunități care, deși mică numeric, a avut și are un rol major în construcția multiculturală a Bacăului.

În prezent, Forumul Democrat al Germanilor din Bacău își continuă activitatea prin proiecte educative dedicate elevilor care studiază limba germană, prin acțiuni de restaurare a patrimoniului cultural și prin colaborări cu organizații similare din țară și din Germania. În plan local, FDG participă activ la viața culturală a orașului, afirmând o identitate care unește tradiția și modernitatea.

Privind spre viitor, Forumul își propune să atragă tineri interesați de valorile europene, de istoria locală și de voluntariatul cultural – semn că povestea acestei comunități continuă să fie scrisă, cu aceeași demnitate, în inima Bacăului.

Die Nacht der offenen Synagogen 2025 in Bacău: Führung, Gespräch und Orgelklang

Am Sonntag öffnete die „Synagoge der Getreidehändler“ zwischen 18-20 Uhr ihre Türe im Rahmen der von der Föderation der Jüdischen Gemeinden in Rumänien (FCER) und JDC Romania initiierten „Noaptea Sinagogilor Deschise“. Der Vorsitzende der bakauer jüdischen Gemeinde Hainrich Brif begrüßte die zahlreichen Gäste. Er erklärte die Grundzüge des Judentums, zeigte u. a. eine Torarolle und ordnete Ritualgegenstände in den Ablauf von Schabbat und Hohen Feiertagen ein. Es folgte ein Rundgang durch das frisch restaurierte Haus.

Hainrich Brief mit Tora

Zur Geschichte: Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, prägen Wand- und Kuppelmalereien des Iașier Künstlers Avram Mendel Grünberg (1926/27) den Raum. Nach Jahren des Verfalls wurde der Tempel in Etappen gesichert und 2024 feierlich wiedereröffnet. Bimah, Gestühl, Kronleuchter und farbige Dekore geben dem Innenraum heute wieder seine klare Wirkung.

Viele Besucher sahen die Synagoge erstmals von innen und nutzten den Abend für Fragen zur Gegenwart jüdischen Lebens in Bacău, zu Bildungsangeboten und geplanten Kulturformaten. Den musikalischen Abschluss gestaltete Maestrul Irinel Aciobăniței mit einem Orgelprogramm aus klassischer und jüdischer Musik, das den Dialogteil stimmig abrundete.

Die Gemeinde versteht das Gotteshaus als offenen Lern- und Begegnungsort. Der Abend zeigte, wie Baukultur, Musik und Gespräch Brücken schlagen. Weitere Termine sind angekündigt.

Bilder von der Veranstaltung:

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Medienberichte über die Veranstaltung:

Allgemeine Deutsche Zeitung 00.10.2025

2025 10 MIN EV Nacht Synagoge ADZ

Journalist Petru Done (https://www.facebook.com/petru.done):

„Noaptea Sinagogilor Deschise” în Bacău: Templul Cerealiștilor, o bijuterie renăscută

În seara de 19 octombrie 2025, Bacăul s-a alăturat simbolic orașelor din România care au deschis porțile patrimoniului iudaic pentru publicul larg. În centrul acestui gest de cultură și memorie s-a aflat Templul Cerealiștilor, una dintre cele mai frumoase sinagogi din Moldova, redeschisă recent după o restaurare exemplară. Evenimentul a fost inițiat de Federația Comunităților Evreiești din România (FCER) și de American Jewish Joint Distribution Committee (JDC) Romania.

La eveniment au venit, alături de membrii Comunității Evreilor din Bacău și alți băcăuani, dar și Președinții Filialei Județene Cultul Eroilor – Dănuț Voicu, Sucursalei Armenilor – Vasile Agop, Asociației Europene a Romilor pentru Progres și Promovare Interculturală, Bacău – Doru Tănase, Forumului Democrat German Bacău – Mihaela Brunhuber, Secretarul Filialei Bacău a Uniunii Ziariștilor Profesioniști din România - Petru Done, pianista și muzicologul Ozana Kalmuski-Zarea și corespondentul ziarului „Algemaine Deutsche Zeitung fur Rumanien”, care apare la București – Ulrich Brunhuber.
Președintele Comunității Evreilor din Bacău, Hainrich Brif, le-a prezentat participanților istoricul Templului, aspecte legate de iudaism, de religia mozaică și de marile sărbători evreiești și le-a arătat Tora (manuscrisul făcut sul, care cuprinde primele cinci cărți ale lui Moise) și shofarul (cornul de berbec din care se sună ritualic, pentru a invoca spiritul de penitență și introspecție). De asemenea, cei prezenți au putut gusta din celebra pască - pâinea nedospită care face parte din bucătăria evreiască și formează un element integrant al festivalului de Paște, în timpul căruia hametz (pâinea dospită) este interzisă (conform Torei, Dumnezeu le-a poruncit israeliților să mănânce numai pâine nedospită în timpul sărbătorii Paștilor de șapte zile).
Iar maestrul Irinel Aciobăniței a susținut un frumos program muzical la orgă, de muzică clasică și evreiască.
Hainrich Brif; „«Sinagogă» este un termen din limba greacă. În ebraică este echivalentul bisericii la creștini. Și în limba ebraică are sensul de loc de adunare, loc de rugăciune, casă de adunare. Este un loc sacru, locul central în care se desfășoară activitățile religioase evreiești. Sinagoga este locul cel mai important pentru activitățile noastre din punct de vedere religios. În Bacău această sinagogă se numește și Templul Cerealiștilor.”
Ridicată în 1887 de breasla evreilor negustori de cereale, sinagoga de pe strada Ștefan cel Mare nr. 35 păstrează parfumul unei epoci în care comunitatea evreiască băcăuană număra peste două mii de suflete. Clădirea impresionează prin fațada eclectică, cu motive neoclasice și orientale, iar interiorul ei — cu bolți pictate, vitralii colorate și lemnărie sculptată — respiră o demnitate sobră, dar caldă. Fațada principală are trei registre verticale, încadrate de pilaștri și arce semicirculare, cu o rozetă centrală decorativă. În interior, se remarcă bolta pictată și Aron HaKodesh (chivotul sfânt) sculptat din lemn și aurit, amplasat pe axa centrală a peretelui estic. Deasupra sălii principale se află galeria femeilor, accesibilă printr-o scară laterală. Ferestrele mari, cu vitralii colorate, creează un efect luminos și solemn în timpul serviciilor religioase.
Denumirea „Cerealiștilor” provine de la breasla evreilor negustori de cereale care a finanțat construcția templului la 1887. Comunitatea evreiască din Bacău era atunci una prosperă — avea peste 2.000 de membri, sinagogi, școli și asociații caritabile. În perioada interbelică, Templul Cerealiștilor a fost un important centru spiritual și social pentru evreii băcăuani. După 1945, odată cu emigrarea masivă a evreilor în Israel, numărul enoriașilor a scăzut considerabil, dar sinagoga a fost întreținută de comunitatea rămasă.
După decenii de uitare și degradare, FCER și Primăria municipiului Bacău au reușit, în 2024, să redea templului frumusețea de altădată. Astăzi, Sinagoga Cerealiștilor este și un lăcaș de cult și un spațiu cultural: aici se organizează expoziții, proiecții de filme, concerte klezmer (un gen muzical tradițional evreiesc, cu influențe din Europa de Est, cunoscut pentru melodiile sale care pot fi vesele și pline de viață, dar și melancolice) și întâlniri dedicate memoriei evreilor din Moldova.
„Noaptea Sinagogilor Deschise” a invitat băcăuanii să pășească în acest loc de tăcere și istorie, să descopere simbolurile, poveștile și arta care dau măsura unei conviețuiri de secole. Fiecare detaliu al templului – de la inscripțiile ebraice până la cupola aurită a chivotului – vorbește despre credință, muncă și speranță.
Deschiderea publică a Sinagogii Cerealiștilor e un eveniment cultural și un act de restituire a memoriei colective. Într-un oraș mereu în căutarea identității sale, Templul Cerealiștilor readuce în lumină o filă esențială din povestea Bacăului multicultural.
American Jewish Joint Distribution Committee (JDC) este cea mai mare organizație evreiască la nivel mondial. A fost înființată la 27 noiembrie 1914 cu scopul de a colecta fonduri de la filantropi evrei din America pentru ajutorarea coreligionarilor din estul Europei și Palestina. Prezența efectivă în România a JDC a început în anul 1917. JDC desfășoară programe active în 72 de țări.
Proiectul „Noaptea Sinagogilor Deschise” a debutat în anul 2013, iar cea de a doua ediție, care a avut loc în 2017, a fost inclusă în proiectul „Noaptea Muzeelor”. https://www.facebook.com/groups/forumbacau/permalink/2074335399639481/

 

Tag der Deutschen Einheit in Piatra Neamț überschattet von der Trauer um Professor I. F. Gille

Am Sonntag, dem 5. Oktober, feierte das Deutsche Forum in Piatra Neamț den Tag der Deutschen Einheit.
Das Gründungsmitglied Iosif Francisc Gille war am Freitag, dem 3. Oktober, verstorben. Die Beerdigung fand am Sonntag statt. Viele Mitglieder kamen direkt von der Trauerfeier.

In einem bewegenden Nachruf erinnerte Elena Oborejeanu an den langjährigen Englischlehrer und früheren Generalinspektor des Schulamts Neamț. Er war1994 ein Initiator und Mitbegründer des Deutschen Forums in Piatra Neamț. Gille habe, so Oborejeanu, stets den Dialog zwischen Kulturen und Generationen gefördert und dem Forum mit seiner Integrität und seinem Pflichtbewusstsein ein Beispiel gegeben.
Das DFDR Altreich würdigte ihn als Brückenbauer zwischen Schule, Kultur und Gemeinschaft.

ADZ Elena Oborejeanu und Dan R. Matzner

Bildtext: v. l. n. r. Elena Oborejeanu und Dan Rudi Matzner (Vorstandsvorsitzender)

 

Bilder von der Veranstaltung:

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Videos von der Veranstaltung

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Medienberichte über die Veranstaltung:

Allgemeine Deutsche Zeitung 10.10.2025

2025 10 Piatra Neamt Artikel ADZ

 

20 Jahre Musikgruppe "Edelweis" Piatra Neamt

Ein Jubiläum voller Musik, Tanz und Tradition

Piatra Neamț. – Vom 26. bis 28. September 2025 feierte die bekannte Musikformation „Edelweiß“ aus Piatra Neamț ihr 20-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „20 Jahre Lieder und Tradition“ kamen Musik- und Tanzgruppen aus mehreren Regionen des Landes zusammen, um gemeinsam mit dem Jubiläumsensemble ein farbenfrohes Fest der deutschen Minderheit in Rumänien zu gestalten.

Am Freitagnachmittag reisten die Gäste im traditionsreichen Hotel „Ceahlău“ an. Nach einem gemeinsamen Abendessen wurde noch lange musiziert und mit traditionellen Gruppentänzen eine heitere Einstimmung auf die kommenden Tage geschaffen.

Am Samstagmorgen begann das offizielle Programm im Jugendtheater von Piatra Neamț. Nach den Grußworten von Carmin Cobliș, der charismatischen Geschäftsführerin des Regionalforums Altreich, und dem Hinweis auf Bürgermeister Vasile-Adrian Niță, der die Gäste großzügig zu einer Gondelfahrt auf den Pietricica einlud, wurde die Bühne für die Musikanten und Tänzer freigegeben.

Das Jubiläumsensemble „Edelweiß“ eröffnete den Reigen mit schwungvollen Liedern aus seinem breiten Repertoire. Es folgten die eingeladenen Formationen: „Resicza“ (Reșița), die Tanzgruppe „Enzian“ (Iași), der Chor „Heilige Anna“ (Vișeu de Sus), das Ensemble „Intermezzo“ (Reșița), die Jugendtanzgruppe „Edelweiß“ (Vișeu de Sus), der Chor „Donaustimmen“ (Galați), die Solistin Marianne Chirilovici (Reșița), die Seniorentanzgruppe „Edelweiß“ (Vișeu de Sus), der Chor „Edelweiß“ (Câmpulung Moldovenesc), die Tanzformation „Sonnenschein“ (Moinești) sowie der traditionsreiche Chor „Franz Stürmer“ aus Reșița.

Für besondere Begeisterung sorgte der Auftritt von Mara Iliescu, dem jüngsten Mitglied der Jubiläumsgruppe. In einem bewegenden Beitrag erzählte sie die Geschichte von „Edelweiß“: Schon als kleines Mädchen begleitete sie ihre Großmutter, die zu den Gründungsmitgliedern zählt, zu Proben und Auftritten. Für Mara seien Musikgruppe und Forum längst zu einer zweiten Heimat geworden. Nach ihrem Auftritt mit „Edelweiß“ interpretierte sie als Solistin deutsche Schlager und erhielt dafür großen Applaus.

Im Foyer des Theaters konnten die Besucher zudem Ausstellungen bewundern – Malerei, Fotografie sowie eine bemerkenswerte Briefmarkenschau. Einen besonderen Akzent setzte die Fotoausstellung von Dr. Klaus Fabritius, dem langjährigen Vorsitzenden des Regionalforums Altreich.

Nach dem Mittagessen stand ein Ausflug in die Umgebung auf dem Programm. Die Teilnehmer besuchten die Burg Neamț in Târgu Neamț sowie das Kloster Neamț. Der Nachmittag bot reichlich Gelegenheit, die kulturellen und historischen Schätze der Region kennenzulernen.

Am Abend versammelten sich die Gäste erneut im Hotelrestaurant. Pavel Brebu aus Reșița stellte sein neues Werk „Die Grenze Rumäniens zu Serbien und Ungarn“ vor, das auf reges Interesse stieß. In heiterer Stimmung wurde gesungen, getanzt und gefeiert. Die familiäre Atmosphäre machte deutlich, dass die Gruppen längst nicht nur als Gäste, sondern als Freunde zusammengekommen waren.

Der Sonntag begann mit der versprochenen Gondelfahrt auf den Pietricica. Von oben bot sich ein herrlicher Blick auf die Stadt und ihre Umgebung – ein würdiger Abschluss der Festtage. Danach hieß es Abschied nehmen, bereichert durch viele Eindrücke, gestärkte Verbindungen und mit dem Gefühl, Teil einer lebendigen Tradition zu sein.

Begleitet wurde das Jubiläum vom Team der deutschsprachigen TVR Sendung „Akzente“, das die Höhepunkte dokumentierte. Mit dem Jubiläumstreffen zeigte die deutsche Minderheit in Neamț eindrucksvoll, wie wichtig das Miteinander über Regionen hinweg ist. Die gelungene Kombination aus Musik, Tanz, Literatur und Exkursionen schuf eine Feier der Begegnung, die Tradition und Gegenwart miteinander verband. Es war nicht nur ein Rückblick auf zwei erfolgreiche Jahrzehnte, sondern auch ein hoffnungsvoller Ausblick auf die kommenden Jahre, in denen „Edelweiß“ seine kulturelle Mission mit derselben Leidenschaft fortsetzen wird.

 ADZ 20 Jahre Edelweis

Bildtext: Im Vordergrund Carmen Cobliș (links), Musikgruppe „Edelweis“ mit Rudi Matzner (mit Lederhose - Vorsitzender des Forum Piatra Neamț)

Traducere in limba romana:

20 de ani ai grupului muzical „Edelweiß” din Piatra Neamț

Un jubileu plin de muzică, dans și tradiție

Piatra Neamț. – În perioada 26–28 septembrie 2025, cunoscuta formație muzicală „Edelweiß” din Piatra Neamț și-a sărbătorit cea de-a 20-a aniversare. Sub mottoul „20 de ani de cântec și tradiție”, grupuri muzicale și ansambluri de dans din mai multe regiuni ale țării s-au reunit pentru a organiza împreună cu ansamblul aniversar o sărbătoare colorată a minorității germane din România.

Vineri după-amiază au sosit participanții la tradiționalul Hotel „Ceahlău”. După cina comună, s-a cântat și s-a dansat mult, iar atmosfera destinsă cu dansuri populare de grup a constituit o pregătire veselă pentru zilele următoare.

Sâmbătă dimineață a început programul oficial pe scena Teatrului de Tineret din Piatra Neamț. După cuvintele de salut rostite de Carmin Cobliș, carismatica directoare a Forumului Regional „Altreich”, și mențiunea primarului Vasile-Adrian Niță, care i-a invitat cu generozitate pe oaspeți la o plimbare cu telegondola pe Pietricica, scena a fost deschisă pentru muzicieni și dansatori.

Ansamblul aniversar „Edelweiß” a deschis șirul evoluțiilor cu cântece pline de energie din repertoriul său bogat. Au urmat formațiile invitate: „Resicza” (Reșița), grupul de dansuri „Enzian” (Iași), corul „Sfânta Ana” (Vișeu de Sus), ansamblul „Intermezzo” (Reșița), grupul de dansuri de tineret „Edelweiß” (Vișeu de Sus), corul „Donaustimmen” (Galați), solista Marianne Chirilovici (Reșița), grupul de dansuri seniori „Edelweiß” (Vișeu de Sus), corul „Edelweiß” (Câmpulung Moldovenesc), formația de dansuri „Sonnenschein” (Moinești) și corul tradițional „Franz Stürmer” din Reșița.

Un moment deosebit de apreciat a fost prestația Marei Iliescu, cel mai tânăr membru al formației aniversare. Într-un emoționant mesaj, ea a povestit istoria grupului „Edelweiß”: încă de mică, mergea împreună cu bunica sa – membră fondatoare – la repetiții și spectacole. Pentru Mara, formația și Forumul au devenit de mult o a doua familie. După evoluția alături de „Edelweiß”, ea a interpretat ca solistă șlagăre germane și a fost răsplătită cu aplauze entuziaste.

În foyerul teatrului, vizitatorii au putut admira expoziții de pictură, fotografie, precum și o impresionantă colecție filatelică. Un punct de atracție l-a constituit expoziția fotografică a dr. Klaus Fabritius, președintele de lungă durată al Forumului Regional „Altreich”.

După prânzul comun, programul a continuat cu o excursie în împrejurimi. Participanții au vizitat Cetatea Neamț din Târgu Neamț și Mănăstirea Neamț. După-amiaza a oferit prilejul de a descoperi bogățiile culturale și istorice ale regiunii.

Seara, oaspeții s-au reunit din nou la restaurantul hotelului. Pavel Brebu din Reșița și-a prezentat noul volum „Granița României cu Serbia și Ungaria”, care a stârnit un viu interes. Atmosfera veselă, cu cântec, dans și bună dispoziție, a demonstrat că formațiile nu s-au întâlnit doar ca invitați, ci mai ales ca prieteni.

Duminică, programul a inclus mult-așteptata plimbare cu telegondola pe Pietricica. De sus, participanții s-au bucurat de o priveliște minunată asupra orașului și a împrejurimilor – un final demn pentru zilele de sărbătoare. A urmat despărțirea, îmbogățită de multe impresii, prietenii întărite și sentimentul de a fi parte dintr-o tradiție vie.

Jubileul a fost înregistrat de echipa emisiunii în limba germană „Akzente” a TVR, care a documentat momentele principale.

Prin această aniversare, minoritatea germană din Neamț a demonstrat încă o dată importanța solidarității între regiuni. Combinația reușită de muzică, dans, literatură și excursii a creat o sărbătoare a întâlnirii, care a unit tradiția cu prezentul. Evenimentul a reprezentat nu doar o privire retrospectivă asupra a două decenii de activitate fructuoasă, ci și o privire plină de speranță către anii ce vor urma, în care „Edelweiß” își va continua misiunea culturală cu aceeași pasiune.

 

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Videos von der Veranstaltung

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Medienberichte über die Veranstaltung:

Allgemeine Deutsche Zeitung 01.10.2025

Artikel ADZ

 

Bacău: Rosh Hashaná 5786 – Neujahrsfest der jüdischen Gemeinde

Am 22. und 23. September feierte die jüdische Gemeinde von Bacău das Neujahrsfest Rosh Hashaná 5786. Wie bereits im vergangenen Jahr kamen Gemeindemitglieder, Gäste aus der Region sowie Vertreter anderer Minderheiten zusammen. Die deutsche Minderheit wurde durch Mihaela Brunhuber, Vorsitzende des DFDR im Kreis Bacău, vertreten.

Bei der Feier war auch eine Delegation von israelischer Polizeibeamten anwesend. In dieser Periode reisen zahlreiche jüdisch-orthodoxe Pilger aus Israel über den Flughafen Bacău nach Uman (Ukraine),wo sich das Grab von Rabbi Nachman von Bratzlaw befindet und wieder zurück. Da die ukrainischen Lufträume weiterhin geschlossen sind, führt der Weg vieler Pilger über Rumänien. Die Beamten sollen als Vermittler zwischen Reisenden und den rumänischen Behörden fungieren – eine Maßnahme, die helfen soll, Sprachbarrieren zu überbrücken und die Erfahrungen aus dem Vorjahr mit überfüllten Terminals und organisatorischen Engpässen zu vermeiden. Sie überreichten Hainrich Brif zudem eine Segensurkunde, in der der Gemeinde glückliche und gesegnete Tage, Gesundheit, Einheit und gegenseitiger Respekt gewünscht wurden. Besonders hervorgehoben wurden die Bedeutung der Synagoge in Bacău und die Verbundenheit mit dem Volk Israel sowie den jüdischen Gemeinschaften in der Diaspora.

Bacau Rosh Hashanah 2025 Klein

In seiner Ansprache betonte Hainrich Brif, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde, die Bedeutung des Segens „Shaná Tová Umetuká – Ein gutes und süßes Jahr“ und wünschte Frieden, Gesundheit und gegenseitigen Respekt. Der Auftakt erfolgte mit dem Anzünden der Kerzen und dem traditionellen Kiddusch. Symbolische Speisen wie Äpfel mit Honig, Granatapfel, Rote Bete und Datteln erinnerten an die Hoffnung auf ein segensreiches Jahr.

Am 23. September fand in der historischen Synagoge der Getreidehändler der festliche Gottesdienst statt. Da kein Rabbiner anwesend war, übernahm Hainrich Brif die Rolle des Vorbeters. Rituell prägend waren die Schofar-Sequenzen (Tekia, Schewarim, Terua), die in mehreren Abfolgen erklingen und die Gemeinde zur inneren Umkehr aufrufen. Zum liturgischen Ablauf gehörten außerdem die Lesung aus der Tora – darunter die Geschichte von Isaaks Bindung – sowie das gemeinsame Gebet „Avinu Malkeinu“. Ein Höhepunkt war das Blasen des Schofars, dessen Klang zur Einkehr und Erneuerung ruft.

Rosh Hashaná eröffnet die Zehn Tage der Umkehr, die in Jom Kippur gipfeln. Die Festtage in Bacău machten erneut deutlich, wie lebendig jüdisches Leben in der Stadt ist – und wie wichtig die Begegnungen zwischen den Kulturen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind.

 

Bacău: Roș Hașana 5786 – Anul Nou evreiesc sărbătorit de comunitate

În zilele de 22 și 23 septembrie, comunitatea evreiască din Bacău a sărbătorit Anul Nou evreiesc – Roș Hașana 5786. Ca și în anii trecuți, au participat membri ai comunității, invitați din regiune, precum și reprezentanți ai altor minorități. Minoritatea germană a fost reprezentată de Mihaela Brunhuber, președinta FDGR din județul Bacău.

La sărbătoare a fost prezentă și o delegație de polițiști israelieni. În această perioadă, numeroși pelerini evrei ortodocși din Israel tranzitează aeroportul din Bacău spre Uman (Ucraina), unde se află mormântul rabinului Nachman din Bratslav, și se întorc pe aceeași rută. Deoarece spațiul aerian ucrainean rămâne închis, mulți pelerini aleg România ca punct de trecere. Polițiștii au rolul de a media între călători și autoritățile române – o măsură menită să depășească barierele lingvistice și să evite experiențele din anul trecut, când s-au înregistrat aglomerații și dificultăți organizatorice. Delegația i-a înmânat lui Hainrich Brif și o diplomă de binecuvântare, prin care i-au fost urate comunității zile fericite și binecuvântate, sănătate, unitate și respect reciproc. Totodată, a fost subliniată importanța sinagogii din Bacău și legătura acesteia cu poporul Israel și cu comunitățile evreiești din diaspora.

În cuvântul său, Hainrich Brif, președintele comunității evreiești, a subliniat semnificația binecuvântării „Shaná Tová Umetuká – Un an bun și dulce” și a urat sănătate, pace și respect reciproc. Sărbătoarea a început cu aprinderea lumânărilor și cu Kidușul tradițional. La masa festivă au fost servite mere cu miere, rodii, sfeclă roșie și curmale – simboluri ale speranței într-un an plin de binecuvântări.

Pe 23 septembrie, în istorica Sinagogă a negustorilor de cereale, a avut loc serviciul religios festiv. În lipsa unui rabin, Hainrich Brif a condus rugăciunile ca oficiant. Momentele centrale au fost sunetele șofarului (Tekia, Șevarim, Terua), care au răsunat în mai multe secvențe, chemând comunitatea la pocăință și reînnoire. Slujba a inclus, de asemenea, citirea Torei – între altele povestea legării lui Isaac – precum și rugăciunea comună „Avinu Malkeinu”. Un moment de vârf a fost sunetul șofarului, menit să trezească sufletele credincioșilor.

Roș Hașana deschide Cele Zece Zile ale Pocăinței, care culminează cu Yom Kippur. Evenimentele de la Bacău au arătat din nou vitalitatea vieții evreiești din oraș și importanța dialogului intercultural pentru coeziunea socială.

Bilder von der Veranstaltung:

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Fotos Petru Done und Ulrich Brunhuber https://photos.app.goo.gl/oazrKGgNgBBCWUex8

 

Medienberichte über die Veranstaltung:

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien 27.09.2025

ADZ Artikel klein

 

Ziarist Petre Done Editor bei Bacăul Economic:

https://www.facebook.com/petru.done

Petru Done, Facebock 23.09.2025

Anul Nou evreiesc 5786 a fost marcat și în Bacău

Comunitatea evreilor din Bacău a sărbătorit, luni, 22 septembrie, Roș Hașaná 5786 – Anul Nou evreiesc. Anul gregorian 2025 corespunde anului 5786 ebraic. La eveniment au participat membri ai comunităților din Bacău, Roman și Piatra Neamț, dar au fost prezenți și consilierul local Ilie Bîrzu, Președintele și Secretarul Filialei Județene Cultul Eroilor – Dănuț Voicu și Petru Done, și liderii sau reprezentanții minorităților naționale ale armenilor, romilor și germanilor din Bacău – Doru Tănale (Asociaţia Europeană a Romilor pentru Progres și Promovare Interculturală), Marieta Hârțescu (Vicepreședinta Asociației Partida Romilor „Pro-Europa”, Bacău) și Mihaela Brunhuber. La sărbătoare au fost prezenți și patru polițiști israelieni din Serviciul de securitate al acestei țări, conduși de Inspectorul-șef din nordul nordul Israelului, David Zitron, care au venit în Bacău pentru a veghea la ordinea necesară atunci cânt pe Aeroportul Internațional „George Enescu” vor ajunge și în acest an numeroși pelerini iudaici ultraortodocși, care călătoresc spre Uman (Ucraina), unde se află mormântul rabinului Nachman din Bratslav. Anul trecut pe aeroport a rămas multă dezordine făcută de ultraortodocși.

Sărbătoarea a început cu urarea „Shana Tova Umetuka 5786”, rostită de președintele Comunității Evreilor din Bacău, Hainrich Brif, la începutul sederului Rosh Hashaná. Iar ritualul de Rosh Hashaná a început cu aprinderea lumânărilor, moment după care au fost rostite și binecuvântările corespunzătoare.

A urmat tradiționala kidush – binecuvântarea pe vin roșu și pe pâine muiată în miere, la care au participat toți cei prezenți și au recitat „hamoți” (simbolizând revenirea anotimpurilor).

La această sărbătoare, evreii mănâncă și curmale – în speranța că nu vor mai avea dușmani, dar și măr cu miere – ca anul ce vine să fie dulce și plăcut. La masă, în farfurii se pune și sfeclă – care va îndepărta, în noul an, dușmanii, precum și dovleac – pentru ca faptele nefavorabile să fie uitate, anulate. Nu lipsește nici morcovul – pentru ca Dumnezeu să anuleze orice decizie rea împotriva oamenilor, dar și pentru prosperitate. Se mănâncă și rodie, pentru ca noul an să fie mai bun, iar faptele bună să fie la fel de multe ca nenumăratele semințe ale acestui fruct.

La masă a fost servită și celebra supă evreiască, dar și pește – care simbolizează belșugul, prosperitatea și fertilitatea, iar capul de pește simbolizează dorința ca în noul an mesenii să fie primii (precum capul) și nu ultimii (precum coada peștelui).

După tradiție, Roș Hașaná ar fi aniversarea creării celor dintâi oameni, Adam și Eva. În Tora i se mai spune și Yom Hatrua (יום תרועה), ziua sunării (la origine – din trâmbițe, în zilele noastre – din cornul shofar-ului).

Ce este Rosh Hashaná

Rosh Hashaná este, la evrei, o mare sărbătoare, iar în acest an are loc până pe 4 octombrie, inclusiv, dar cu începere din seara de 2 octombrie cu cina festivă. Comunitatea evreilor din Bacău și-a întâmpinat membrii ei și invitații lor cu mese de pe care nu lipseau checul, apa minerală, fructele și coniacul, dar nici feliile tradiționale de măr și mierea

Rosh Hashaná este ziua supranumită ziua de Cap al Anului (în ebraică „roș”= cap; „șana” = an). Salutul obișnuit al evreilor în această perioadă este „Șana Tova!” („Să ai un an bun!”). Data Anului Nou variază în fiecare an, deoarece calendarul evreiesc deși este lunisolar, cu 12 luni, schimbarea anului se produce toamna, în septembrie-octombrie. Membrii acestei comunități spun că tot timpul anului acționăm în virtutea rutinei, dar care trebuie întreruptă și să ne gândim dacă e bună sau nu calea pe care mergem, dacă ce a fost bun odată mai e și acum. Ei mai spun că o dată pe an trăim, astfel, „cu cap”, iar decizia luată de Rosh Hashaná va fi valabilă tot anul. Iată de ce în această zi nu trebuie să te mânii, pentru că așa va fi tot anul.

La finalul petrecerii, Corul „Shalom” al Comunității Evreiești, dirijat de Mariana Herman, a interpretat mai multe cântece specifice sărbătorii, iar programul s-a încheiat cu un cântec evreiesc devenit celebru, „Să fie pace în lume”, în varianta pe versurile poetului Adrian Păunescu. Ultima strofă a cântecului sună așa: „Miniștrii lumii să n-asculte / De interese oculte, / Ci de voințele multe, / Să fie pace, pace, pace pe Pământ!”. Participanții la eveniment nu au mai încins, însă, și tradiționala horă, în semn de respect pentru cei care trec fizic, în această perioadă, prin evenimentele din Israel.

Cadouri de la polițiștii evrei

În semn de salut pentru Anul Nou Evreiesc, polițiștii au felicitat comunitatea evreiască din Bacău. „Zile fericite cu sănătate și prietenie reciprocă între voi! – au transmis ei. Magnifica voastră sinagogă (pe care au vizitat-o – n.n.) și unitatea comunității voastre ne-au atins inimile tuturor.

Dorim continuarea adunării comune cu inimile orașului vostru, care este de neegalat în ospitalitate, pentru a vedea iudaismul continuând în generațiile viitoare. Fie ca voi să fiți binecuvântați cu mulți ani dulci împreună, cu multă sănătate, frăție și respect. Și mai ales sănătate pentru Israel și comunitatea voastră între comunitățile evreiești din diaspora”.

Membrii delegației Poliției Israeliene i-au urat „La mulți ani!” și proprietarului Complexului de hotel și restaurante Dumbrava, lui Dan Armand Aizic, care și-a sărbătorit, duminică, ziua de naștere. Cu acest prilej i-au făcut cadou și o șapcă pe care o poartă polițiștii în Israel.

Pe 23 septembrie, în istorica Sinagogă a negustorilor de cereale din Bacău a avut loc un serviciu religios festiv oficiat de Hainrich Brif. Au fost auzite și sunetele șofarului (Tekia, Șevarim, Terua), chemând comunitatea la pocăință și reînnoire. Slujba a inclus, de asemenea, citirea Torei – între altele povestea legării lui Isaac – precum și rugăciunea comună „Avinu Malkeinu”.

Foto Petru Done și Ulrich Brunhuber https://photos.app.goo.gl/oazrKGgNgBBCWUex8

 

Übersetzung des Artikels von Petre Done

Das jüdische Neujahr 5786 wurde auch in Bacău gefeiert

Am Montag, dem 22. September, beging die Jüdische Gemeinde von Bacău das Neujahrsfest Rosch Haschana 5786. Nach dem gregorianischen Kalender entspricht das Jahr 2025 dem Jahr 5786 nach jüdischer Zeitrechnung. An der Feier nahmen Mitglieder der Gemeinden aus Bacău, Roman und Piatra Neamț teil. Unter den Gästen waren auch der Lokalrat Ilie Bîrzu, der Präsident und der Sekretär der Kreisfiliale des „Kultes der Helden“ – Dănuț Voicu und Petru Done – sowie Vertreter nationaler Minderheiten: Doru Tănale (Europäischer Verband der Roma für Fortschritt und interkulturelle Förderung), Marieta Hârțescu (Vizepräsidentin der Roma-Organisation „Pro-Europa“, Bacău) und Mihaela Brunhuber von der deutschen Minderheit.Besonderer Besuch kam aus Israel: Vier Polizeibeamte des Sicherheitsdienstes, angeführt vom Inspektorchef des Norddistrikts, David Zitron. Sie sind in Bacău im Einsatz, um für Ordnung zu sorgen, da auch in diesem Jahr zahlreiche ultraorthodoxe jüdische Pilger über den Flughafen „George Enescu“ nach Uman (Ukraine) reisen, wo sich das Grab von Rabbi Nachman aus Bratzlaw befindet. Im vergangenen Jahr war es am Flughafen zu erheblichen Unruhen durch Pilger gekommen.Die Feier begann mit dem traditionellen Gruß „Shana Tova Umetuka 5786“, ausgesprochen vom Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Bacău, Hainrich Brif, zu Beginn des Rosch-Haschana-Seders. Nach dem Entzünden der Kerzen folgten die entsprechenden Segenssprüche. Danach wurde das Kidusch gesprochen – die Segnung über Rotwein und in Honig getauchtes Brot, das von allen Anwesenden geteilt wurde.Zum festlichen Mahl gehören nach jüdischer Tradition Datteln (als Zeichen der Hoffnung auf ein Ende von Feindschaften), Apfelstücke in Honig (für ein süßes Jahr), Rote Bete (zur Abwehr von Feinden), Kürbis (damit schlechte Taten vergessen werden), Karotten (für Wohlstand und die Aufhebung schlechter Entscheidungen), sowie Granatäpfel (deren unzählige Kerne für eine Fülle guter Taten stehen). Aufgetischt wurden auch die bekannte jüdische Suppe und Fisch – Symbol für Überfluss, Fruchtbarkeit und Wohlstand; der Fischkopf steht dabei für den Wunsch, im neuen Jahr „vorne“ und nicht „hinten“ zu sein.Rosch Haschana gilt nach jüdischer Überlieferung als Jahrestag der Schöpfung von Adam und Eva. In der Tora wird es auch „Jom Terua“ (יום תרועה) – Tag des Posaunenblasens – genannt, da traditionell in das Widderhorn (Schofar) geblasen wird. In diesem Jahr dauert die Festzeit bis zum 4. Oktober, beginnend mit dem festlichen Abend des 2. Oktober.Zum Abschluss des Abends sang der Chor „Shalom“ der Jüdischen Gemeinde unter der Leitung von Mariana Herman mehrere Lieder. Das Programm endete mit dem bekannten Lied „Să fie pace în lume“ („Es soll Frieden in der Welt sein“) auf einen Text von Adrian Păunescu. Aus Respekt gegenüber den aktuellen Ereignissen in Israel verzichteten die Teilnehmenden diesmal auf die traditionelle Hora.### Grüße der israelischen PolizeiDie Polizeidelegation richtete herzliche Worte an die Gemeinde: „Glückliche Tage mit Gesundheit und gegenseitiger Freundschaft! – so ihr Gruß. Die großartige Synagoge und die Einheit eurer Gemeinde haben unsere Herzen berührt. Möge das Judentum in euren Generationen weiterleben. Seid gesegnet mit vielen süßen Jahren in Gesundheit, Brüderlichkeit und Respekt – und mit Frieden für Israel und eure Gemeinschaft in der Diaspora.“Sie gratulierten auch Dan Armand Aizic, Eigentümer des Hotel- und Restaurantkomplexes „Dumbrava“, der am Sonntag seinen Geburtstag feierte, und überreichten ihm als Geschenk eine israelische Polizeikappe.Am 23. September fand in der historischen Getreidehändlersynagoge von Bacău ein feierlicher Gottesdienst unter Leitung von Hainrich Brif statt. Dabei erklangen auch die Schofar-Töne (Tekia, Schewarim, Terua), die zur Umkehr und Erneuerung rufen. Zur Liturgie gehörten die Lesung aus der Tora – darunter die Erzählung von der Bindung Isaaks – sowie das gemeinsame Gebet „Avinu Malkeinu“.

  

Doru Sascau - Amprentele timpului la Tescani (2025)

„Amprentele timpului, la Tescani“ – concert de pian încheiat cu succes! Doru Sascău, pianist și acordeonist din Bacău, a încântat publicul cu interpretări romantice și pasaje de film memorabile.

Mulțumim tuturor pentru prezență! Pe lângă trei expoziții de artă găzduite în spațiul încărcat de istorie și creație, publicul a fost așteptat de la ora 17:00, în sala Oedipe, la un recital de pian cu melodii romantice și piese de film.

La pian: Doru Sascău, compozitor, profesor și prieten apropiat al Tescanilor, binecunoscut cititorilor ForumBacău prin activitatea sa culturală intensă.

2025 09 06 Sascau Tescani Plakat

 

Doru Sascău – Brückenbauer der Musik zwischen Deutschland und der deutschen Minderheit Rumäniens

Am 6. September fand im traditionsreichen Künstlerort Tescani das Festival „Noaptea Muzeelor la Sate – Amprentele timpului“ statt. Von 10 bis 18 Uhr öffneten sich die Türen für ein vielseitiges Programm. Neben Bilderausstellungen der Künstler Florin Șuțu (Însemnări olografe) und Dumitru Macovei (Amprentele timpului) war ein Höhepunkt das Klavierrecital von Doru Sascău. Mit romantischen Eigenkompositionen und unvergessenen Filmmelodien begeisterte er das Publikum, das ihm mit langem Applaus dankte.

Das Demokratische Forum der Deutschen in Bacău (DFDR Bacău) steht seit jeher für kulturelle Vielfalt und regionale Vernetzung. Als lebendiger Kulturträger fördert es Musiker und bringt Musik in alle Regionen, in denen die deutsche Minderheit lebt. Ein herausragender Botschafter dieser Mission ist Professor Doru Sascău – Pianist, Komponist und passionierter Kulturvermittler mit Spuren in ganz Rumänien und darüber hinaus.

In seiner frühen künstlerischen Laufbahn pendelte er zwischen Jugendförderung und internationalem Musical-Einsatz. Von 1990 bis 1995 war Sascău als Musiklehrer am Colegiul de Jazz in München tätig, unterrichtete Klavier und Gitarre. Er arbeitete zugleich als Pianist, Akkordeonist und Arrangeur in der „Veronika und Dominant Band“. Er trat unter anderem im Hackerkeller auf. Diese Jahre in München prägten ihn nachhaltig, förderten musikalische Offenheit und internationale Begegnung, ein Fundament für seine spätere Arbeit im Zentrumsforum Bacau

Heute ist er aktives Mitglied des DFDR . Er war Mitglied der Gruppe "Die Zwei Plus" mit der er seit 2012 bis zu ihrer Auflösung deutsche Musik in die Gemeinden der deutschen Minderheit Rumäniens brachte.

Regelmäßig ist er bei Regionaltreffen in Reșița und Bistrița präsent, wo er mit seinen Darbietungen zur kulturellen Identität der deutschen Gemeinschaft beiträgt. Weitere Infos finden Sie unter www.forumbacau.ro .

Für das DFDR Bacău bedeutet das Konzert von Prof. Doru Sascău mehr als nur ein Programmpunkt: Es war die Botschaft eines Musikers, der Brücken schlägt, zwischen Deutschland und Rumänien, zwischen Generationen und Kulturen.

Doru Sascău – un punte între Germania și minoritatea germană din România

Pe 6 septembrie, în binecunoscutul spațiu artistic de la Tescani, a avut loc festivalul „Noaptea Muzeelor la Sate – Amprentele timpului”. Între orele 10 și 18, publicul a putut descoperi un program variat. Alături de expozițiile de pictură semnate de Florin Șuțu (Însemnări olografe) și Dumitru Macovei (Amprentele timpului), momentul de vârf a fost recitalul de pian al lui Doru Sascău. Cu lucrări romantice proprii și melodii de neuitat din filme celebre, muzicianul a cucerit spectatorii, care l-au răsplătit cu aplauze îndelungate.

Forumul Democrat al Germanilor din Bacău (FDGR Bacău) promovează de mulți ani diversitatea culturală și legătura între comunități. Ca promotor activ al muzicii, forumul aduce artiști în diferite regiuni unde trăiește minoritatea germană. Un ambasador de seamă al acestei misiuni este profesorul Doru Sascău – pianist, compozitor și mediator cultural, prezent atât în viața artistică românească, cât și pe scene internaționale.

În prima parte a carierei, a combinat munca pedagogică cu experiența scenică internațională. Între 1990 și 1995 a fost profesor la Colegiul de Jazz din München, predând pian și chitară. În aceeași perioadă a activat ca pianist, acordeonist și aranjor al formației „Veronika und Dominant Band”, evoluând în spații cunoscute precum Hackerkeller. Acești ani petrecuți la München l-au marcat profund, lărgindu-i orizontul artistic și cultivând deschiderea către dialogul cultural – fundament al activității sale ulterioare în cadrul FDGR Bacău.

După revenirea în România, s-a implicat constant în viața culturală a minorității germane. Între 2012 și până la desființare a fost membru al grupului „Die Zwei Plus”, cu care a adus muzica germană în numeroase comunități. De asemenea, este prezent în mod regulat la întâlnirile regionale din Reșița și Bistrița, unde prin recitalurile sale contribuie la păstrarea identității culturale germane.

Mai multe informații despre activitatea forumului se găsesc pe www.forumbacau.ro

Pentru FDGR Bacău, concertul lui Doru Sascău de la Tescani a însemnat mai mult decât un simplu moment artistic: a fost mesajul unui muzician care construiește punți – între Germania și România, între generații și între culturi.

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Medienberichte über die Veranstaltung:

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien 10.09.2025

Artikel ADZ Doru Sascau Tescani 2025

 

2025 06 DF Jugendtag Afis

 

Tag der Jugend in Bacău 2025: Ein Fest der Vielfalt, Kreativität und kulturellen Begegnung

Bacău, 28. Juni 2025 – Auch in diesem Jahr organisierte das Demokratische Forum der Deutschen in Bacău den „Tag der Jugend“, der mittlerweile zum dritten Mal stattfand und sich als fester Bestandteil im kulturellen Leben der Stadt etabliert hat. Die Veranstaltungsreihe, die 2023 ins Leben gerufen wurde, verfolgt das Ziel, junge Menschen aktiv in kulturelle Prozesse einzubinden, ihnen eine Bühne für ihre Talente zu bieten und den interkulturellen Dialog zwischen den ethnischen Gemeinschaften der Region Bacău zu fördern.

Die außerordentlich gut besuchte Ausgabe 2025 fand in besonders entspannter Atmosphäre im Garten der Vorsitzenden Mihaela Brunhuber statt – ein idyllisches Umfeld im Schatten alter Bäume zwischen Erdbeeren, Lavendel und Spargelreihen, das Raum für Begegnung und Kreativität bot.

Als Ehrengäste begrüßte das Forum in diesem Jahr Vasile Agop, Vorsitzender der Union der Armenier in Rumänien, Silviu Niță von der Gemeinschaft der Italiener sowie Marieta Hârțescu, Schulinspektorin für Romani-Sprache und Bildungsprojekte für Roma. Auch die Organisation „Kult der Helden“ – Filiale Bacău – war durch Präsident Dănuț Voicu und Sekretär Petru Done prominent vertreten. Ihre Anwesenheit unterstrich die Bedeutung generationenübergreifender kultureller Bildung und des gemeinsamen Erinnerns an historische Werte.

In ihrer Eröffnungsrede und während der Gespräche betonte Mihaela Brunhuber die Kraft der Jugend, kulturelle Vielfalt nicht nur zu erleben, sondern auch aktiv mitzugestalten. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen sei es essenziell, jungen Menschen Räume für Selbstausdruck und Begegnung zu bieten, um ihr Selbstvertrauen zu stärken und die Entfaltung ihrer kulturellen Identität zu fördern.

Das Kulturprogramm zeigte eine beeindruckende Vielfalt an Ausdrucksformen. Die junge Flötistin Anastasia Axinte eröffnete den künstlerischen Teil mit dem ersten Satz des Konzerts für Flöte und Klavier von Johann Joachim Quantz. Am Klavier begleitet wurde sie von der renommierten Prof. Dr. Ozana Calmuschi Zarea, die dem Werk mit großer musikalischer Sensibilität Tiefe verlieh.

Einen heiteren Akzent setzte der Auftritt der Schwestern Ava und Ania Baraga unterstützt von Alexandra Iacob, die mit viel Charme ein traditionelles Kinderlied präsentierten und damit das Publikum zum Lächeln brachten.

Mit ihrer Improvisation „Speed Funk“ am Schlagzeug sorgte Miruna Godoci für einen besonders dynamischen Moment. Ihr Spiel verband jugendliche Energie mit künstlerischem Mut und zeigte eindrucksvoll, wie frei und experimentierfreudig junge Menschen mit Musik umgehen.

Der junggebliebene Sänger und Pianist Mihai Todașca brachte mit dem „Kufsteinlied“ einen Hauch volkstümlicher Nostalgie ins Programm und begleitete sich zudem selbst am Keyboard bei mehreren instrumentalen Stücken. Seine Auftritte zeugten von musikalischer Ausdruckskraft und Engagement.

Das Veranstaltungsplakat wurde von Ilinca Godoci entworfen und spiegelte die kreative Vielfalt und den Geist des Tages auf ansprechende Weise wider.

Nach dem offiziellen Programm genossen die Teilnehmenden ein geselliges Beisammensein mit Spielen, offenen Gesprächen und generationenübergreifendem Austausch. Erdbeerpflücken, Himbeeren vom Strauch, Lavendelsträuße, Trampolinspringen und vielfältige Spiele sorgten für sommerliche Leichtigkeit und Freude. Weitere Informationen sind auf www.forumbacau.ro zu finden.

Als Zeichen der Anerkennung erhielten alle Mitwirkenden Diplome. Die Organisatoren betonten damit den Wert jedes einzelnen Beitrags und ermutigten die Jugendlichen, ihren künstlerischen Weg mit Freude und Selbstvertrauen fortzusetzen.

Der „Tag der Jugend“ 2025 in Bacău war ein voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, wie bereichernd das Zusammenspiel von Kultur, Bildung und Begegnung sein kann – insbesondere dann, wenn junge Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre Talente zu entdecken und mit anderen zu teilen.

 

Ziua Tineretului la Bacău 2025: O sărbătoare a diversității, creativității și întâlnirii culturale

Bacău, 28 iunie 2025 – Și în acest an, Forumul Democrat al Germanilor din Bacău a organizat „Ziua Tineretului”, ajunsă deja la a treia ediție și devenită o parte integrantă a vieții culturale a orașului. Seria de evenimente, lansată în 2023, are ca scop implicarea activă a tinerilor în procesele culturale, oferindu-le o scenă pentru talentele lor și promovând dialogul intercultural între comunitățile etnice din regiunea Bacău.

Ediția din 2025, care s-a bucurat de o prezență numeroasă, a avut loc într-o atmosferă deosebit de relaxată, în grădina președintei Mihaela Brunhuber – un cadru idilic, la umbra copacilor bătrâni, printre rânduri de căpșuni, lavandă și sparanghel, care a oferit un spațiu ideal pentru întâlnire și creativitate.

Ca invitați de onoare, Forumul i-a primit anul acesta pe Vasile Agop, președintele Uniunii Armenilor din România, Silviu Niță din partea Comunității Italienilor, precum și pe Marieta Hârțescu, inspector școlar pentru limba romani și proiecte educaționale dedicate romilor. De asemenea, organizația „Cultul Eroilor” – filiala Bacău – a fost reprezentată proeminent de președintele Dănuț Voicu și secretarul Petru Done. Prezența lor a subliniat importanța educației culturale intergeneraționale și a cultivării memoriei istorice comune.

În cuvântul său de deschidere și în discuțiile ulterioare, Mihaela Brunhuber a subliniat forța tineretului de a nu doar trăi diversitatea culturală, ci și de a o modela activ. Mai ales în vremuri marcate de provocări sociale, este esențial să li se ofere tinerilor spații de exprimare și întâlnire, pentru a le întări încrederea în sine și a sprijini dezvoltarea identității lor culturale.

Programul artistic a reflectat o impresionantă varietate de forme de expresie. Tânăra flautistă Anastasia Axinte a deschis partea artistică cu prima parte a concertului pentru flaut și pian de Johann Joachim Quantz. A fost acompaniată la pian de renumita Prof. Dr. Ozana Calmuschi Zarea, care a conferit lucrării o profunzime aparte prin sensibilitatea sa muzicală.

Un moment plin de voie bună a fost oferit de surorile Ava și Ania Baraga, sprijinite de Alexandra Iacob, care au interpretat cu mult farmec un cântec tradițional pentru copii, aducând zâmbete pe chipurile spectatorilor.

Cu improvizația ei „Speed Funk” la baterie, Miruna Godoci a creat un moment deosebit de dinamic. Interpretarea ei a îmbinat energia tinerească cu curajul artistic, demonstrând cât de liber și creativ pot tinerii să se exprime prin muzică.

Cântărețul și pianistul Mihai Todașca, mereu tânăr în spirit, a adus un strop de nostalgie folclorică cu „Cântecul din Kufstein” și s-a acompaniat la clape în mai multe piese instrumentale. Prestația sa a reflectat o mare expresivitate muzicală și dedicare.

Afișul evenimentului a fost realizat de Ilinca Godoci și a reflectat într-un mod atrăgător diversitatea creativă și spiritul acestei zile.

După încheierea programului oficial, participanții s-au bucurat de o atmosferă convivială, cu jocuri, discuții deschise și schimburi între generații. Culesul căpșunilor, zmeura direct din tufiș, buchetele de lavandă, săriturile pe trambulină și jocurile variate au adus lejeritatea și veselia unei veri autentice. Mai multe informații pot fi găsite pe www.forumbacau.ro.

Ca semn de apreciere, toți participanții la programul cultural au primit diplome. Organizatorii au subliniat astfel valoarea fiecărei contribuții și i-au încurajat pe tineri să își continue drumul artistic cu bucurie și încredere în sine.

„Ziua Tineretului” 2025 de la Bacău a fost un succes deplin și a arătat cât de valoroasă este îmbinarea dintre cultură, educație și întâlnire – mai ales atunci când tinerii au ocazia de a-și descoperi și împărtăși talentele.

 

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Videos von der Veranstaltung

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Medienberichte über die Veranstaltung:

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien 02.07.2025:

2025 06 DF Jugendtag ADZ

Ziarist Petre Done Editor bei Bacăul Economic:

https://www.facebook.com/petru.done

2025 06 Jugendtag Petre Done

Germanii din Bacău au sărbătorit Jugendtag - Ziua Tineretului 2025

Forumul Democrat al Germanilor (FDG) din Bacău a organizat ediția a treia a manifestării anuale „Ziua Tineretului“ (Jugendtag). Evenimentul a avut loc sub forma unei petreceri câmpenești în curtea și grădina superbă din Bacău a familiei Brunhuber – Mihaela, președinta Forumului, și Urlich, secretarul FGDR Bacău și corespondent la Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien. „Scopul acestei manifestări, care se dorește de tradiție – spunea încă de la prima ediție președinta FDG Bacău, Mihaela Brunhuber – este de a implica tinerii în activitățile culturale ale Forumului (tinerii membri, dar și tinerii invitați), precum și «supertinerii» (adică pe cei cu mai multă experiență de viață), care pot fi exemple pentru toți ceilalți”.

Printre invitați s-au aflat Președintele minorității armenilor din Bacău – Vasile Agop, Vicepreședinta Asociației Partida Romilor „Pro-Europa” din Bacău – Marieta Hârțescu, Președintele minorității băcăuane a italienilor – Silviu Niță, dar și alți membri ai minorității germane din județul Bacău și vorbitori de limbă germană, precum și președintele Filialei Județene Cultul Eroilor – Dănuț Voicu și secretarul Filialei Bacău a Uniunii Ziariștilor Profesioniști din România – Petru Done.

Reuniunea a fost deschisă cu urarea de bun venit adresată de Președinta Mihaela Brunhuber și a continuat cu un scurt program artistic prezentat de pianista și muzicologul Ozana Kalmuski-Zarea, care a acompaniat, la clape, minirecitalul la flaut al elevei Anastasia Axinte, de la Colegiul Național de Artă din Bacău, coordonată de prof. Ana Maria Cioroparu (Concertul pentru flaut și pian, partea I – de Johann Quantz). Programul a continuat cu un minirecital de percuție, prezentat de talentata și surprinzătoarea Miruna Godoci, elevă tot la Colegiul de Artă - un scurt solo de percuție în stil funk, dar executat cu virtuozitate și tempo ridicat. Apoi au venit pe scena improvizată pe terasa casei familiei Bruhuber fetițele Ava, Ania și Gloria Baraga, iar pianistul Mihai Todașcă a delectat participanții cu un potpuriu de cântece germane.

Forumul Germanilor din Bacău a fost înființat în octombrie 1990, întâi ca forum regional al județelor Bacău și Neamț, dar din 1992 s-a afiliat la Forumul Democrat al Germanilor din Regiunea Extracarpatică, iar din septembrie 2002 a obținut personalitate juridică.

 

 

Hei, oameni buni! – Ein Theaterabend mit Herz und Haltung

Ein Artikel von Robotel

Unter dem Titel „Hei, oameni buni!” präsentierte das Städtische Theater „George Bacovia“ in Bacău am 30. Mai 2025 in Zusammenarbeit mit der Union der Armenier in Rumänien – Zweigstelle Bacău – eine bewegende Adaption eines Kurzstücks des US-amerikanisch-armenischen Autors William Saroyan. Die Inszenierung basiert auf dem englischen Original „Hey, Look! Human Beings!” – ein selten aufgeführtes, aber tiefgründiges Werk, das die Essenz von Saroyans Humanismus widerspiegelt.

👉 Fotos vom Theaterabend: https://photos.app.goo.gl/RoDsJkFuoE6c4RsK7
🎥 Videoaufzeichnung: https://www.youtube.com/playlist?list=PL9Drg0HLHnD51HUMJ6JLd11v35dQ8wq27

Die humanistische Botschaft William Saroyans

William Saroyan war ein Chronist des Alltags, ein Dichter der einfachen Menschen. Seine Stücke thematisieren stets die Schönheit und Zerbrechlichkeit des Lebens, Mitgefühl und die oft übersehene Würde der menschlichen Existenz. „Hei, oameni buni!” rückte diese Themen mit Feingefühl und subtiler Ironie in den Mittelpunkt. Es war ein eindringlicher Appell an die Menschlichkeit – poetisch, aktuell und tief berührend.

Florin Kevorkian – Regisseur mit armenischer Seele

Der Schauspieler und Regisseur Florin Kevorkian, wohnhaft in Bukarest, führte Regie und übernahm eine Hauptrolle. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung im rumänischen Film- und Theaterbetrieb ist Kevorkian ein echter Kulturvermittler. Seine armenische Herkunft gibt ihm nicht nur eine biografische Nähe zur Thematik, sondern auch ein tiefes Verständnis für Saroyans Wertewelt. Er lehrt Schauspiel an der UNATC in Bukarest und ist bekannt für seine künstlerische Vielseitigkeit und sein interkulturelles Engagement.

Ein Ensemble mit Tiefgang

An Kevorkians Seite standen drei Darsteller:innen, die dem Abend Authentizität und emotionale Tiefe verliehen:

  • Denisa Mikesz, Schauspielerin und Tänzerin, überzeugte mit jugendlicher Frische und körperlicher Ausdruckskraft. Sie ist Absolventin der Theaterfakultäten in Cluj-Napoca und Bukarest und hat mit renommierten Bühnen gearbeitet. In letzter Zeit ist sie oft gemeinsam mit ihrem Ehemann Florin Kevorkian aufgetreten.
  • Valentin Braniște, seit den 1990er Jahren Mitglied des Bacovia-Theaters, ist für seine energiegeladene Bühnenpräsenz bekannt. Auch als Dramatiker aktiv, wurde er 2024 beim Festival „Mihail Sorbul“ mit dem Spezialpreis der Jury für sein Stück „Terapie prin telefon“ ausgezeichnet.
  • Alina Neagu, Schauspielerin mit Schwerpunkt Kinder- und Figurentheater, engagiert sich darüber hinaus als Theaterpädagogin. Sie leitet das Projekt „Teatru Fain“ für Kinder und Jugendliche in Bacău. Ihre zurückhaltende Spielweise und Bühnenintensität verliehen der Aufführung besondere emotionale Tiefe.

Moderation: Ozana Kalmuski-Zarea

Durch den Abend führte Ozana Kalmuski-Zarea, Musikwissenschaftlerin und Konzertpianistin aus Bacău. Die ehemalige künstlerische Leiterin der Philharmonie „Mihail Jora“ ist Autorin mehrerer Bücher und eine prägende Figur des kulturellen Lebens in Bacău. Mit Souveränität und Feingefühl bot sie dem Publikum eine fundierte Einführung in die historischen und humanistischen Hintergründe des Stücks.

Ein Plädoyer für Mitgefühl

„Hei, oameni buni!” war mehr als nur ein Theaterabend – es war ein Weckruf. In einer Welt, die von Tempo, Isolation und Missverständnissen geprägt ist, rief Saroyans Text dazu auf, einander wieder wahrzunehmen. Eine Einladung zum Innehalten, zum genauen Hinsehen, zum Erkennen des Menschen im Gegenüber.

Die Aufführung in Bacău war eine Hommage an das ehrliche, einfache Theater – getragen von einem kleinen Ensemble mit großer Wirkung. Sie bewies, wie aktuell ein Text sein kann, dessen einziges Ziel es ist, uns zu erinnern: Menschlichkeit kommt niemals aus der Mode.

 

Einladung an unsere Mitglieder zu einem Theaterstück der armenischen Minderheit.

 

2025 Armenier Theater

 

Einladung zur Weinprobe, organisiert von der armenischen Minderheit in Bacau, an der sich das Forum  Bacau andere Minderheiten als Partner beteiligen.

 

2025 Armenier Weinprobe

 

Osterfest des Zentrumforums Bacau 2025

 

2025 04 DF Ostern Afis

 

Fröhliches Osterfest und kulturelle Vielfalt beim Deutschen Forum in Bacău

Mit einer besonders stimmungsvollen Osterfeier setzte das Demokratische Forum der Deutschen in Bacău am 21. April 2025 erneut kulturelle Akzente. Mihaela Brunhuber begrüßte im vollbesetzten Saal zahlreiche Teilnehmer und prominente Ehrengäste, darunter Daniela Bîrzu, Direktorin des Kunstlyzeums "George Apostu", Dănuț Voicu und Petre Done von der Landesverband Cultul Eroilor "Regina Maria" sowie den Stadtrat Ilie Bîrzu, der sich seit vielen Jahren engagiert für die Belange der Minderheiten in Bacău einsetzt.

Ebenfalls herzlich begrüßt wurden Vertreter weiterer ethnischer Gemeinschaften, wie der Armenier Vasile Agop, Silviu Nita von der italienischen Minderheit, die Pianistin Ozana Kalmuski Zarea und der orthodoxe Pfarrer Florin Ursu.

In einer bewegenden Ansprache erinnerte Mihaela Brunhuber an kürzlich verstorbene Mitglieder des Forums, insbesondere an die Elsa Schmidt und an die völlig überraschend verstorbene Anca Bulea, deren Herzlichkeit, Tatkraft und Engagement unvergessen bleiben werden.

Der kulturelle Teil des Abends begann traditionell mit einem informativen und zugleich lebendigen Vortrag von Mihaela Brunhuber über deutsche Osterbräuche und -traditionen. Die jüngsten Teilnehmerinnen, die Schwestern Ava, Ania und Gloria Baraga, sorgten anschließend mit einem fröhlichen Kinderlied für viel Applaus und heitere Stimmung im Publikum.

Sophia Brunhuber, die auch das stimmungsvolle Veranstaltungsplakat gestaltet hatte, präsentierte im Anschluss ein beeindruckendes Solo aus dem Ballett „Coppélia“. Eine besondere Herausforderung meisterte sie dabei souverän, denn die improvisierte Bühne war alles andere als großzügig bemessen.

Ein weiterer musikalischer Höhepunkt war der Auftritt der talentierten Miruna Godoci, die am Klavier den bekannten „Liebestraum“ von Franz Liszt eindrucksvoll interpretierte. Besonders erwähnenswert dabei: Miruna ist eigentlich Schlagzeugerin und gewann kürzlich den ersten Platz bei der nationalen Olympiade für Schlagzeug – eine Leistung, die ihre beeindruckende musikalische Vielseitigkeit unterstreicht.

Der Pianist und Komponist Doru Sascău begeisterte das Publikum anschließend mit mehreren seiner bewegenden Eigenkompositionen. In einem herzlichen Grußwort würdigte Stadtrat Ilie Bîrzu daraufhin ausdrücklich die Aktivitäten des Deutschen Forums und betonte die große Bedeutung kultureller Vielfalt. Die Minderheiten leisteten einen wertvollen Beitrag zur Bereicherung des kulturellen Lebens in Bacău und Umgebung.

Ein weiterer emotionaler Moment folgte mit dem Gedichtvortrag von Iosif Bialy, der sein Werk „Primește-mă la tine“ („Nimm mich zu dir“) seinem langjährigen Forumskollegen und engen Freund Francisc Vakulik widmete.

In der Pause konnten sich die Gäste mit einer köstlichen Spargelcremesuppe mit Croutons stärken, zubereitet aus frischem Bacăuer Spargel. Gut gelaunt und kulinarisch verwöhnt, genossen sie danach die musikalischen Darbietungen von Mihai Todașcă, der, begleitet von Doru Sascău am Klavier, mit einer bunten Mischung deutscher und internationaler Lieder für hervorragende Unterhaltung sorgte. Weitere Informationen unter www.forumbacau.ro.

Die Veranstaltung war erneut überplanmäßig gut besucht. Durch eine geschickte Organisation der Platzverteilung gelang es dennoch, allen Besuchern einen gemütlichen Sitzplatz zu bieten. So zeigte dieses gelungene Osterfest erneut deutlich: Kulturelle Vielfalt verbindet die Menschen und stärkt nachhaltig das Gemeinschaftsgefühl.

Medienberichte über die Veranstaltung

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien 07.05.2025

 

DF 04 Ostern 2025 Artikel

 

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Werkstatt sächsische Malerei

 

2025 03 Saechsische Malerei Plakat

 

Atelier sächsischer Malerei: Tradition und Symbolik neu entdeckt

Am 29. März 2025 fand im Zentrumforum Bacau das "Atelier sächsischer Malerei" statt. Die Veranstaltung brachte kunstinteressierte Teilnehmer zusammen, um die faszinierende Welt der sächsischen Bauernmalerei zu entdecken. Frau Prof. Elena Oboroceanu vom Forum in Piatra Neamt führte mit ihrem inspirierenden Vortrag in die Geschichte und Symbolik dieser traditionellen Kunstform ein.

Die Vorsitzende des Zentrumsforums Bacau, Mihaela Brunhuber, begrüßte die Anwesenden herzlich und gab einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen. Anschließend entführte Elena Oboroceanu die Teilnehmer auf eine Zeitreise durch die Geschichte der sächsischen Malerei, die eng mit der Besiedlung Siebenbürgens durch die Sachsen verbunden ist.

Die Wurzeln dieser Kunst reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als König Andreas II. von Ungarn deutschen Siedlern weitreichende Privilegien gewährte. Die Siebenbürger Sachsen organisierten sich in eigenen Verwaltungsstrukturen und trugen maßgeblich zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Region bei.

Die sächsische Volkskunst entstand über Jahrhunderte hinweg und wurde von verschiedenen kulturellen Einflüssen geprägt. Renaissance- und orientalische Elemente flossen in die kunstvollen Dekorationen ein, die weit mehr als bloßen Schmuck darstellten. Die Motive trugen tiefe symbolische Bedeutungen: Der "Baum des Lebens" etwa, ein persisches Motiv, symbolisiert Unsterblichkeit und die Verbindung zwischen Himmel, Erde und Unterwelt. Blumen wie die Tulpe stehen für Stolz, der Granatapfel für Entwicklung, während die Tanne das ewige Leben repräsentiert. Auch Tier- und Menschenmotive, etwa der Pfau als Zeichen der Fruchtbarkeit, fanden sich in der sächsischen Malerei wieder. Weitere Informationen finden Sie unter www.forumbacau.ro.

Nach dem theoretischen Teil hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, selbst künstlerisch tätig zu werden. In einer kreativen und geselligen Atmosphäre entstanden eigene Werke, die die neu gewonnenen Kenntnisse widerspiegelten. Aufgrund des begrenzten Platzes war eine Voranmeldung erforderlich. Die Veranstaltung erfreute sich großer Nachfrage und war voll ausgebucht.

Das "Atelier sächsischer Malerei" zeigte eindrucksvoll, wie lebendig und bedeutungsvoll diese traditionsreiche Kunstform auch heute noch ist. Die Teilnehmer gingen mit neuen Eindrücken und einem tieferen Verständnis für die sächsische Kultur nach Hause – eine Erfahrung, die sicherlich lange nachwirken wird.

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Atelier de pictură săsească: Redescoperirea tradiției și simbolisticii

Pe 29 martie 2025, la Centrul Forumului Bacău a avut loc „Atelierul de pictură săsească”. Evenimentul a reunit participanți pasionați de artă pentru a descoperi fascinanta lume a picturii populare săsești.

Elena Obrejeanu, de la Forumul din Piatra Neamț, a susținut o prezentare inspirată despre istoria și simbolistica acestei forme tradiționale de artă.

Președinta Centrului Forumului Bacău, Mihaela Brunhuber, i-a întâmpinat călduros pe participanți și a oferit o perspectivă asupra evenimentelor viitoare.

Apoi, Elena Obrejeanu i-a purtat pe cei prezenți într-o călătorie în timp, explorând istoria picturii săsești, strâns legată de colonizarea Transilvaniei de către sași.

Originile acestei arte datează din secolul al XIII-lea, când regele Andrei al II-lea al Ungariei a acordat coloniștilor germani privilegii extinse. Sașii transilvăneni s-au organizat în structuri administrative proprii și au contribuit semnificativ la dezvoltarea economică și culturală a regiunii. Brașovul, în special, a prosperat datorită negustorilor și meșteșugarilor sași, devenind un important centru comercial și meșteșugăresc.

Arta populară săsească a evoluat de-a lungul secolelor, fiind influențată de diverse culturi. Elemente renascentiste și orientale au fost integrate în decorațiunile elaborate, care nu erau doar decorative, ci purtau și semnificații profunde.

„Arborele vieții”, un motiv persan, simbolizează nemurirea și legătura dintre cer, pământ și lumea subterană. Laleaua reprezintă mândria, rodia dezvoltarea, iar bradul viața eternă. Motivele zoomorfe și antropomorfe, precum păunul, simbol al fertilității, sunt și ele frecvent întâlnite în pictura săsească.

După partea teoretică, participanții au avut ocazia să creeze propriile lucrări artistice. Într-o atmosferă creativă și relaxantă, au prins viață opere inspirate din cunoștințele nou dobândite. Datorită spațiului limitat, a fost necesară o înscriere prealabilă, iar evenimentul s-a bucurat de un real succes.

„Atelierul de pictură săsească” a demonstrat cât de vie și relevantă rămâne această formă de artă tradițională. Participanții au plecat acasă cu o înțelegere mai profundă a culturii săsești și cu amintiri valoroase dintr-o experiență de neuitat.

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Medienberichte über die Veranstaltung

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien 04.03.2025

2025 03 Saechsische Malerei ADZ 800

 

Purim in Bacău – Ein Fest der Gemeinschaft

Am 14. März feierte die jüdische Gemeinde von Bacău das fröhliche Purim-Fest in der restaurierten Getreidehändler-Synagoge. Im jüdischen Kalender ist es der 14. Adar II 5785, ein jüdisches Schaltjahr, in dem es den Monat Adar zweimal gibt.

Unter den zahlreichen Ehrengästen war auch Mihaela Brunhuber, Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Bacău, die gemeinsam mit anderen Vertretern ethnischer Minderheiten an den Feierlichkeiten teilnahm.

Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch Hainrich Brif, den Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde, der die Bedeutung des Purim-Festes erläuterte. Die zentrale Botschaft von Purim, die Rettung der jüdischen Gemeinschaft im antiken Persien vor der Vernichtung durch Haman, wurde von Rabbi Yehoshua Aronovich lebendig und tiefgründig vermittelt. Er sprach über die vier wichtigsten Gebote von Purim: die öffentliche Lesung der Megillat Esther, das Verteilen von Speisen und Geschenken, Wohltätigkeit gegenüber Bedürftigen und ein festliches Mahl.

Für die deutsche Minderheit in Bacău war die Teilnahme an diesem Fest nicht nur eine Geste der Freundschaft, sondern auch ein Zeichen der jahrhundertelangen Verbundenheit verschiedener Kulturen in der Region.

Die musikalische Gestaltung übernahm der Chor „Shalom“ unter der Leitung von Mariana Herman und der Organist Adrian-Irinel Aciobăniței mit einem klassischen Minikonzert begeisterte. Zum Abschluss vereinte die traditionelle Purim-Hora alle Teilnehmer in einem fröhlichen Tanz – ein Moment der Zusammengehörigkeit, der die Vielfalt und den kulturellen Reichtum von Bacău widerspiegelte. Weitere Infos und links sind auf der Website des Zentrumsforum Bacau unter www.forumbacau.ro zu finden.

Für die deutschen Vertreter war es ein bewegendes Fest, das einmal mehr zeigte, wie wichtig es ist, kulturelle Traditionen zu bewahren, das Miteinander in einer multikulturellen Gemeinschaft zu fördern.

 

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Medienberichte über die Veranstaltung:

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien 10.01.2025

 

2025 03 Purim ADZ

Link zur ADZ Online:  https://adz.news/lokales/artikel-lokales/artikel/purim-in-bacau-ein-fest-der-gemeinschaft

2025 03 Purim ADZ Online

Gespräch mit der Kinderbuchautorin Dr. Alina Pistol

Sonderseite in der Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien 29.01.2025

„Die ersten Ideen zum Schreiben oder Malen entstehen, wenn man die Welt sehr aufmerksam betrachtet“

Vom Treffen der Deutschen aus dem Altreich im vorigen Jahr sind die neuesten publizistischen Erscheinungen bereits vorgestellt worden, die mit Mitteln des Departements für Interethnische Beziehungen an der Rumänischen Regierung (DRI) und des Demokratischen Forums der Deutschen – Region Altreich veröffentlicht wurden. Darunter war auch das bunt illustrierte deutsch-rumänische Buch für Groß und Klein, „Goldaugen/Ochi de Aur“ von Dr. Alina Pistol, Rumänischlehrerin und Direktorin der „George Enescu“-Schule in Moinești. Nach der Buchvorstellung und der Autogrammstunde hat sich die Redakteurin Cristiana Scărlătescu mit der Kinderbuchautorin über die Entstehung des Buches und der Illustrationen unterhalten.Die Illustrationen im Buch stammen ebenfalls von Ihnen. Haben Sie Ihr Zeichentalent schon als Kind entdeckt oder ist das etwas, was Sie erst als Erwachsene entwickelt haben?...

https://adz.news/artikel/artikel/die-ersten-ideen-zum-schreiben-oder-malen-entstehen-wenn-man-die-welt-sehr-aufmerksam-betrachtet

2025 01 Moinesti

 

Weihnachten in Bacau!

Armenier feiern gemeinsam mit Vertretern der bakauer Minderheiten Weihnachten

2025 01 Gruppenbild Armenier Gäste

Vasile Agop (2. v. l.), Organistaoren mit geladenen Gästen

Armenische Gemeinschaft in Bacău feiert Weihnachten und Epiphanie gemeinsam mit Vertretern der bakauer Minderheiten

Die Armenische Gemeinschaft in Bacău veranstaltete am 4. Januar eine Weihnachtsfeier. Das armenische Weihnachten und die Taufe des Herrn werden nach dem Kalender der Apostolisch-Orthodoxen Armenischen Kirche zusammen am 6. Januar gefeiert. Gastgeber der Feier war Vasile Agop, Vorsitzender der Bacău-Zweigstelle der Union der Armenier in Rumänien (UAR).

Ein besonderes Zeichen der interkulturellen Verbundenheit war die Teilnahme von Repräsentanten anderer Minderheitengemeinschaften in Bacău: Mihaela Brunhuber (Deutsches Forum), Hainrich Brif (jüdische Gemeinschaft), Marieta Hârtescu (Gemeinschaft der Roma) und George Sofia (Gemeinschaft der Italiener) waren mit ihren Familien anwesend. Dănuț Voicu und Petru Done vertraten die Filiale Bacău des Kultes der Helden.

Die Feier begann mit einem stimmungsvollen Gottesdienst, geleitet von Pfarrer Yeznik Torgomyan aus Suceava. Musikalische Höhepunkte waren die Darbietungen von Doina Boană und Doru Sascău, die sowohl traditionelle Weihnachtslieder als auch moderne Stücke präsentierten. Besonders bewegend war der Auftritt der Kinder der Gemeinschaft, die unter der Leitung von Mugur Neuman Weihnachtslieder vortrugen und die Herzen der Anwesenden berührten.

Abgerundet wurde die Feier mit traditionellen Speisen wie „anoush abour“, „gata“ und weiteren armenischen Spezialitäten. „Gaghant Baba“ (der Weihnachtsmann) brachte den jüngsten Teilnehmern Geschenke und zauberte ein Lächeln auf ihre Gesichter.

Diese Feier unterstrich die enge Zusammenarbeit zwischen den Minderheitengemeinschaften in Bacău, die gemeinsam kulturelle Vielfalt und Dialog fördern. Der gegenseitige Respekt und die gelebte Tradition machen diese Zusammenkünfte zu einem wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt.

 

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Medienberichte über die Veranstaltung:

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien 10.01.2025

2024 01 MIN Armenier Weihnachtem ADZ

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2025 01 MIN Armenier Weihnachtem ADZ Online

Artikel von Petre Done im Magazin Araratonline 05.01.2025

2025 01 Artikel Ararat

Übersetzung des Artikels von Petre Done im Magazin Araratonline 05.01.2025

https://www.araratonline.com/?p=89891

Die Armenier aus Bacău feierten das armenische Weihnachten und die Taufe des Herrn

Die Mitglieder der Armenischen Gemeinschaft von Bacău organisierten am Samstag, dem 4. Januar, ein Treffen anlässlich des Festes der Geburt Jesu Christi sowie der Taufe des Herrn, wie sie im Kalender 2025 der Apostolisch-Orthodoxen Armenischen Kirche verzeichnet sind. Weihnachten wird jedes Jahr am 6. Januar gefeiert. Gastgeber der Veranstaltung waren wie jedes Jahr die Mitglieder der Familie von Vasile Agop, dem Vorsitzenden der Bacău-Zweigstelle der Union der Armenier in Rumänien (UAR). Auch „Gaghant Baba“ (der Weihnachtsmann), verkörpert vom Schauspieler Valentin Braniște, fehlte nicht und brachte Geschenke für die Kinder.

Unter den Gästen befanden sich auch Freunde der armenischen Gemeinschaft sowie die Vorsitzenden der jüdischen und deutschen Gemeinschaften – Hainrich Brif und Mihaela Brunhuber mit ihren Familien – sowie Vertreter der Bacău-Abteilung des Kultes der Helden, Vorsitzender Dănuț Voicu und Sekretär Petru Done. Zu den Gästen gehörten außerdem die talentierte Pianistin Ozana Kalmuski Zarea sowie zahlreiche Dichter, Schriftsteller und Maler, die an den Veranstaltungen der UAR-Zweigstelle und am Kommunikationskreis teilnehmen. Ebenso anwesend war Mircea Arman, Manager der Kulturzeitschrift „Tribuna“ aus Cluj-Napoca.

Die Feier begann mit einem Gottesdienst, der der Geburt Christi und der Taufe des Herrn gewidmet war, gehalten von Pater Yeznik Torgomyan von der Armenischen Kirche in Suceava, unterstützt von Armand Agop, der als „Taufpate“ die Rolle von Johannes dem Täufer aus der biblischen Geschichte übernahm.

Am Ende brachte „Gaghant Baba“ Geschenke für die Kinder, und am Weihnachtsbaum wurden Lieder gesungen. Vor dem Festessen, das für diese armenischen christlichen Feiertage typisch ist, erfreuten sich die Teilnehmer an wunderbaren Volksliedern, interpretiert von der talentierten Doina Boană, sowie an klassischen und modernen internationalen Liedern und Feiermusik, dargeboten von dem virtuosen Pianisten und Akkordeonisten Doru Sascău. Auf seine Musik wurde sogar getanzt.
Warum wird Weihnachten am 6. Januar gefeiert?

Die christlichen Kirchen feierten die Geburt Christi bis zum 4. Jahrhundert am 6. Januar. Das Königreich Armenien war im Jahr 301 der erste Staat, der das Christentum als Staatsreligion annahm. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Geburt Jesu Christi am selben Tag wie seine Taufe gefeiert – am 6. Januar.

Im Jahr 451 fand das Konzil der christlichen Kirchen von Chalcedon statt, das den 25. Dezember als Weihnachtsfesttag festlegte. Das Königreich Armenien, das zu dieser Zeit im Krieg mit dem Persischen Reich stand, hatte jedoch keine Delegierten bei diesem Konzil. Daher behielt die Armenische Kirche den 6. Januar als Datum für dieses Ereignis in ihrem Kalender bei.

Das Hauptweihnachtslied lautet „Avedis“, das die frohe Botschaft von der Geburt Jesu verkündet: „Aisor done Surp Dzănunt - Avedis“ (Heute vollzog sich das Heilige Weihnachten – Avedis). Der traditionelle Weihnachtsgruß bei den Armeniern lautet: CHRISTOS DZĂNAV YEV HAITNETZAV! (Christus ist geboren und hat sich uns offenbart!) mit der Antwort: ORTNEALE DZĂNUNTĂ YEV HAITNUTIUNĂ CRISTOSI! (Gesegnet sei die Geburt und Offenbarung Christi!).
Armenische Weihnachtsspeisen

Auf dem Weihnachtstisch werden sieben traditionelle Speisen serviert, darunter getrocknete Früchte (in Form eines Kleeblatts angeordnet), „anoush abour“ („süße Suppe“, ein typisches Gericht für Neujahr und Weihnachten) sowie mit Reis gefüllte Weinblätter, die mit Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Zimt, Zucker und getrockneter Minze zubereitet und mit Zitronensaft serviert werden. Ein weiteres Dessert ist eine dicke Paste aus getrockneten Früchten in Schokoladenhülle.

Zusätzlich gibt es „rojik“ – Nüsse, die in Traubengelee eingehüllt und auf einer Schnur aufgereiht werden. Eine traditionelle süße runde Brotart namens „gata“ (auch „kata“) wird ebenfalls zubereitet. In das Brot wird eine Münze eingelegt, und das Familienoberhaupt teilt es in 12 Stücke, die die Monate des Jahres repräsentieren. Derjenige, der die Münze findet, soll im kommenden Jahr Glück haben.

In Bacău durfte bei der Feier auch die berühmte „Aganciabur“ nicht fehlen – eine Suppe aus fermentierter, kondensierter Milch mit Kräutern und winzigen tortelliniähnlichen „Öhrchen“, gefüllt mit gewürztem Hackfleisch.

Bericht von Petre Done in der Regionalzeitung "Desteptarea" 06.01.2025

https://www.desteptarea.ro/craciun-armenesc-si-boboteaza-in-bacau/

2025 01 Artikel Armenier Desteptarea

 

Hannukah und Weihnachten fielen in diesem Jahr zusammen

Am 29. Dezember feierte die Jüdische Gemeinde von Bacău das Hanukkah-Fest mit der feierlichen Entzündung der vierten Kerze in der historischen Synagoge „A. A. Rosen“. Das Fest fiel in diesem Jahr zeitlich mit Weihnachten zusammen.

Die Jüdische Gemeinde von Bacău feierte das Hanukkah-Fest mit der Entzündung der vierten Kerze des Hanukkahleuchters in der historischen Synagoge „A. A. Rosen“. Die Veranstaltung wurde vom Vorsitzendem der Gemeinde Hainrich Brif und dem Rabbiner für Iași und der Moldau Yehoshua Aronovici geleitet. Unter den zahlreichen geladenen Gästen waren auch Vertreter der armenischen und deutschen Minderheiten, Vasile Agop und Mihaela Brunhuber, sowie lokale Würdenträger wie der Stadtrat Ilie Bîrzu und der Präsident der Kreisfiliale des Veteranenkults, Dănuț Voicu.

In seiner Ansprache hob Rabbiner Aronovici die Bedeutung von Hanukkah als Fest der Hoffnung und des Lichts hervor. Er erinnerte an die Kraft der Wunder und den Geist der Solidarität, den das Fest symbolisiert. Die Teilnehmer sprachen Gebete für die in Gaza festgehaltenen israelischen Geiseln und gedachten der aktuellen Herausforderungen Israels.

Musikalisch wurde die Feier vom Chor „Shalom“ unter der Leitung von Mariana Herman sowie der Folkmusikerin und Mitglied des DFDR in Bacau, Doina Boană untermalt. Tänze und traditionelle Lieder sorgten für eine festliche Atmosphäre.

Die Kreisfiliale des Heldenkults überreichte der jüdischen Gemeinde eine Silbermünze, die an Mauriciu Brociner, den ersten jüdischen Offizier der rumänischen Armee, erinnert. Her Brief erinnerte bei der Gelegenheit, dass rumänische Juden nach dem ersten Weltkrieg auf Grund von Rassismus vom Kriegsdienst ausgeschlossen wurden.

Hanukkah gedenkt der Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem nach dem Sieg der Makkabäer und dem Wunder des kleinen Ölkruges, mit dessen Öl die Menora (Öllampe) acht Tage lang brannte. Traditionen wie das Entzünden der Kerzen, festliche Speisen und der Dreidel-Spiel sind zentrale Elemente dieses bedeutenden jüdischen Festes. Hag Hanukkah Sameach!

Bilder von der Veranstaltung:

Link zu Google Photos:

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Videos von der Veranstaltung

Link zum Kanal auf Youtube:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLvXy1cb_aoAXMwcQfSUuKelcVvlv7gy0Y

Medienberichte über die Veranstaltung:

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien 18.12.2024:

2024 12 MIN Juden Artikel ADZ Hanukah 1000 

Bericht von Petre Done in der Regionalzeitung "Desteptarea" 30.12.2024

https://www.desteptarea.ro/in-comunitatea-evreilor-din-bacau-s-a-aprins-a-patra-lumanare-de-hanuka/

2024 12 Desteptarea Hanukkah

https://www.desteptarea.ro/sarbatoare-de-advent-2024-la-forumul-democrat-german-din-bacau/

Adventsfeierlichkeiten 2024

Am 13.12.2024 fand die Adventsfeier im Restaurant "Local" am Rosenpark in Bacau statt

Plakat für die Veranstaltung

2023 Advent Plakat 800

 

Adventsfeier 2024 im Deutschen Forum Bacău

Am Freitag, dem 13. Dezember 2024, organisierte das Deutsche Forum (DFG) Bacău seine Adventsfeier 2024. Die Veranstaltung brachte Mitglieder des Forums aus Bacău und Onești sowie Vertreter anderer ethnischer Gemeinschaften der Region zusammen. Zu den Ehrengästen zählten Stadtrat Ilie Bîrzu, der Vorsitzende des „Cultul Eroilor“ und die Vorsitzenden und Vertreter der roma, armenischen, jüdischen und italienischen Minderheit (Marieta Hârțescu, Vasile Agop, Hainrich Brif und Silviu Niță.

Zu Beginn entzündeten Petru Gabriel Popa und Mihaela Brunhuber, Vorsitzende des Zentrumforums Bacău, die vier Kerzen des Adventskranzes, der für Hoffnung und die Vorfreude auf Weihnachten steht. Der Abend wurde musikalisch von der Folk-Sängerin Doina Boană und Mihai Marinel Todașcă, begleitet von Doru Sascău am Keyboard, untermalt. Viele Gäste stimmten mit ein, unterstützt durch verteilte Liedblätter.

Ein festlicher Höhepunkt war der Auftritt des Trios der Geschwister Ava, Ania und Gloria Baraga, die mit Weihnachtsliedern und Gedichten begeisterten. Der Schriftsteller Iosef Bialy setzte mit einer Lesung aus seinem neuen Buch einen literarischen Akzent. Im Anschluss signierte er Exemplare und verschenkte sie an die Anwesenden.

Mihaela Brunhuber hob in ihrer Ansprache die positive Wahrnehmung des Bacăuer Forums in der Region hervor, die auch neue Mitgliedsanträge mit sich brachte. Zum Abschluss ehrte sie jene, die die Feier ermöglicht hatten, darunter die Schülerin Ilinca Godoci, die das Veranstaltungsplakat gestaltet hatte, und Journalist Petru Done, der regelmäßig über die Aktivitäten des Forums berichtet.

Stadtrat Ilie Bîrzu richtete abschließend Grußworte an die Gemeinschaft, bevor die Feier bei der Adventstafel gemütlich ausklang.

Zum Abschied erhielten die Gäste eine Grußkarte, einen kunstvoll gestalteten Wandkalender mit Fotografien von Dr. Klaus Fabritius unter dem Titel „Jenseits der Karpaten“ sowie das Buch „Goldaugen“ von Alina Pistol.

Die Adventszeit symbolisiert die erwartungsvolle Vorbereitung auf Weihnachten. Der Adventskranz mit seinen vier Kerzen steht für die Wochen bis zur Geburt Christi. Ursprünglich bedeutet „Advent“ im Lateinischen „Ankunft“ und markiert im katholischen Kalender den Beginn des Kirchenjahres.

Bilder von der Veranstaltung:

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Videos von der Veranstaltung

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Medienberichte über die Veranstaltung:

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien 18.12.2024:

2024 12 DF Advent Artikel ADZ 1000

Onlineausgabe der Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien 18.12.2024:

https://adz.news/lokales/artikel-lokales/artikel/adventsfeier-2024-beim-deutschen-forum-bacau

Bericht von Petre Done in der Regionalzeitung "Desteptarea"

https://www.desteptarea.ro/sarbatoare-de-advent-2024-la-forumul-democrat-german-din-bacau/

2024 12 DF Adfent Artikel Desteptarea

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